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Donnerstag, 2. Juli 2015

Carreise - Reisebericht, Teil 3 a, Bénédictine+Kreidefelsen






Nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet geht's heute am 4. Tag unserer Reise auf einen Ausflug von Deauville Richtung Norden nach Fécamp bekannt durch seinen hier destilllierten Likör  Bénédictine.

Nach einer geführten Besichtigung inkl. Degustation fuhren wir weiter zum Seebad Etretatmit seinen spektakulären Felsformationen und genossen hier gemütliche Stunden mit Spaziergängen durch das Dorf und die Felsen hinauf.

Abends waren wir wieder in Deauville und assen in einem einheimischen Restaurant zu Abend.

Am 5. Tag verlassen wir dann dies Küste und fahren Richtung Rouen.


der Palais Bénédictine -  Kunstmuseum und Produktionsstätte des Kräuterlikörs. In den Wirren des Französischen Revolution verschwand die Rezeptur des von Mönchen der Benediktinerabtei Fécamp hergestellten Likörs. Erst 1863 entdeckte der Unternehmer Alexandre Legrand diese zufällig auf einem Manuskript in der Klosterbibliothek. Mit Hilfe eines Apothekers entwickelte er eine Rezeptur aus 27 Kräutern und Gewürzen


schön verzierte Decke im Palais


auf einem grossen Fensterbild sieht man Alexandre Legrand mit der Rezeptur und einem Engel - im Hintergrund sein Palais


alles feine Liköre

Der schlaue Unternehmer liess schon 1876 das Rezept mitsamt Namen und Flaschenform patentieren.und die Produktion erreichte schon 150'000 Flaschen pro Jahr.

in der Kräuterkammer

die Destillerie

auch das Museum ist nicht "ohne"

der Bénédictine - Alexandre nannte ihn zu Ehren der Mönche " DOM Bénédictine. Ueber den Geschmack nur so viel : entweder man liebt ihn oder nicht. Wer mit Appenzeller nichts anfangen kann, ist wahrscheinlich auch kein Fan des Bénédictine ( wobei er milder ist als der Ostschweizer). Und : i c h liebe ihn ! 

auch in Sachen Werbung war der Unternehmer an vorderster Front
 



 


 
 
hübsche Häuserfassade in Etretat


die berühmten Kreidefelsen von Etretat an der Alabasterküste ( wegen der alabastfarbenen Felsen so genannt)

man ist aber nie alleine hier - auch die Möven sind total zutraulich



Spaziergang auf die Felsen







man kann x-Kilometer weit auf den Felsen laufen - der Wind jedoch hier oben ist gigantisch



man kann nicht genug kriegen von diesen Felsformationen


hier gehören Kleinkinder definitiv an die Hand

feines Nougat

Touristendorf Etretat
 
 






 

 

 


 

 

 

 

 

 

Carreise - Reisebericht, Teil 3 b, Fromagerie Graindorge+Calvados





Am 5. Tag verlassen wir den Atlantik und fahren durch das malerische Pays d'Auge nach Livarot. Auf einem Betriebsrundgang durch die Fromagerie Graindorge werden uns die Herstellung und die Geschichte des normannischen Käses ( hauptsächlich Camembert) nähergebracht. Und das zum Schluss präsentierte "Plättli" war wirklich vom Feinsten.

Weiter geht's zum Château Vendeuvre, welches nebst der Ausstellung des Lebens im 18. Jahrhundert ein Miniatur-Möbel-Museum beherbergt (leider durfte hier nicht fotografiert werden). Und natürlich wiederum ein Wahnsinnsgarten.

Nach der Mittagspause in Lisieux kam natürlich noch der berühmteste Tropfen der Normandie zum Zuge - der Calvados. Wir genossen eine Führung im Château du Breuil, das eine der berühmtesten Calvados-Brennereien beherbergt. Ja, und auch hier am Schluss - ihr dürft raten. Ich versuchte nebst dem 15-jährigen Calvados auch den Apéritif Pommeau - herrlich.

Danach fuhren wir zu unserer letzten Hotelunterkunft in Rouen.

Nicht schlecht, dieser Tag - oder ?





alter "Saurer" der Fromagerie Granidorge


hergestellt werden hier 4 Sorten Käse

auch so ziemlich alles maschinell - aber, trotzdem anders als bei uns


hübsches Käsemuseum







während der Reifung von 4-6 Wochen wird der Käse 1-3x von Hand gewaschen. Der Livarot erhält dadurch die orange Farbe.















Vorderseite Château Vendeuvre



Rückseite mit Schlossteich















lustiger Wassergarten







Wallfahrtsort Lisieux



schöne Glasfenster










diese Milchkanne fand ich cool



Château du Breuil



Calvadoskeller






nach der Degustation kann man sich hier setzten



von diesen Zwei gabs zum probieren
 

Carreise - Reisebericht, Teil 3 c, Rouen





Am Freitag, dem Tag vor der Rückreise in die Schweiz, verbringen wir in Rouen. Die "Stadt der 100 Kirchtürme" war im Spätmittelalter und der Renaissance mit etwa 40'000 Einwohnern eine Grossstadt. Bis heute sind noch zahlreiche, bedeutende kirchliche Bauten wie die gotische Kathedrale, die zu den schönsten Kirchen im Lande zählt, sowie die vielen Fachwerkhäuser erhalten geblieben.

Die Stadt ist auch einer der bedeutendsten Häfen Frankreichs, denn bis hierhin ist die Seine mit Seeschiffen vom Atlantik her befahrbar.

Nach einer Stadtführung am Vormittag erkunden wir am Nachmittag individuell die Stadt . Die autofreie Innenstadt ist ein wahres Bijou, ich hatte wirklich ausreichend Sujets zum Fotografieren - dabei galt mein "Hobbychoch"-Augenmerk natürlich auch kulinarischen Auslagen.

Da es diesen Tag zum 1.Mal nicht schönes Wetter war und kurz begann zu regnen, besuchten wir kurzerhand das Jeanne-d'Arc -Museum. Die Nationalheldin wurde in Rouen auf dem Marktplatz hingerichtet.


Am Samstag war dann die grosse Rückfahrt angesagt - rund 750km retour in die Schweiz.





 nicht schlecht, der Sitz des Tourismusbüros Rouen, oder?



Eingangsportal Kathedrale



 im Innern der Kathedrale "Notre-Dame", die im 2. Weltkrieg arg beschädigt wurde







 schöne Schaufensterauslagen



 mich nimmt wunder wie das Treppenhaus aussieht



der Männeken-Pis von Rouen


 schöne Fachwerkhäuser


















 der Zeitglockenturm von Rouen












 sorry, ich konnte mich nicht sattsehen






 kommt euch ein Name bekannt vor?










 bei Süssem bin ich sowieso nicht zu halten






die Front der Kathedrale - hier sind verschiedene gotische Baustile erkennbar. Von dieser Front malte Claude Monet bei verschiedenen Lichtverhältnissen einige seiner Meisterwerke