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Freitag, 20. Oktober 2017

Spaziergang um den Pfäffikersee, kombiniert mit Kürbisausstellung





Ueber den Juckerhof in Seegräben mit seiner jährlichen Kürbis - und Strohausstellung habe ich im Blog schon 2 Beiträge publiziert (siehe unter Labels). Aber irgendwie ist es jedes Jahr einen Ausflug wert, während einer Ausstellung den Juckerhof zu besuchen. Dies aber unbedingt kombiniert mit einem herrlichen Spaziergang um den Pfäffikersee oder sonst einer kleinen Wanderung in der Gegend.

Obwohl es nicht von Vorteil ist, den Erlebnishof am Wochenende aufzusuchen (Völkermassen), liefen wir letzten Samstag bei herrlichem Wetter um den Pfäffikersee - mit einem Abstecher zum Juckerhof, wo es eine feine Kürbissuppe gab.

wunderschöner Weg rund um den See. Er liegt in einem Naturschutzgebiet und ist mit einem Schilf-und Sumpfgürtel umgeben

ein Paradies für Ornithologen



Blick auf Pfäffikon ZH

schönes Zürcher Oberland

man ist hier natürlich nicht alleine

Juckerhof









Sicht vom Juckerhof auf den See

Seegräben - rechts der Juckerhof (mit Reben)

am Südende des Sees durch breite Robenhuser Moor. In der Bildmitte der Bachtel (Turm noch leicht sichtbar)

nochmals Sicht auf Seegräben






Ruine des römischen Kastells Irgenhausen



Seepromenade in Pfäffikon

Freitag, 13. Oktober 2017

Confiserie Sprüngli - Luxemburgerli / kulinarische Spezialitäten CH





Nachdem ich im Blog schon über einige Schokolade (siehe Label "Schokolade"), möchte ich diese kulinarischen Spezialitäten um ein weiteres Kapitel ergänzen.

Sprüngli am Paradeplatz um 1900


Zu den bekanntesten Pionieren der Schweizer Schokoladehersteller gehören David Sprüngli mit seinem Sohn Rudolf Sprüngli-Ammann, die 1836 in der Zürcher Altstadt anstelle der "Konditorei Vogel" die "Confiserie Sprüngli & Sohn" gründeten.
Das Geschäft lief derart gut, dass die Räume bald zu klein wurden und sie 1859 in das neugebaute Haus am Paradeplatz (heutiges Stammhaus ) zogen. Sie wählten diesen Standort aus, da man im Glaube war, dass hier der Bahnhof Zürich gebaut wird. Dieser Fehler bescherte ihnen viele schlaflose Nächte, welche aber schnell vorbei gingen, als sie des Aufschwungs der Paradeplatzes und der Bahnhofstrasse gewahr wurden.



Schnell wurde das Lokal am Paradeplatz zum gesellschaftlichen Zentrum; wer in Zürich zur feinen Gesellschaft gehörte, traf sich dort nachmittags zu Kaffee und Kuchen.

1892 teilt Rudolf Sprüngli sein Unternehmen unter seinen 2 Söhnen auf. Während David Robert die Confiserie erhält , übernimmt Johann Rudolf , zusammen mit einem weiteren Schokoladepionier aus Bern - Rodolphe Linth - , die Schokoladefabrik "Rudolf Sprüngli Sohn" in Kilchberg, heute die weltbekannte Linth & Sprüngli.

Seit dieser Zeit sind diese zwei unabhängige Unternehmen. Während Linth & Sprüngli ein industrieller Betrieb ist, bleibt die Confiserie Sprüngli ein handwerkliches Familienunternehmen, welches ab 1994 von den 2 Neffen  Richard Sprünglis ( Milan + Thomas Prenosil ) in der sechsten Generation geleitet wird.

Aus Platzgründen wurde 1961 die Produktion von Zürich nach Dietikon verlegt, von dort werden heute 17 Filialen in und um Zürich und das Hauptgeschäft am Paradeplatz beliefert.


Nebst all den feinen Delikatessen kommt einem zu Sprüngli nur ein Name sofort in den Sinn - das Luxemburgerli -  der  Klassiker des Geschäfts. Vor genau 60 Jahren brachte ein luxemburgischer Konditor, anlässlich eines Wettbewerbes, das Rezept nach Zürich, wo er es unter der Leitung von Richard Sprüngli verfeinerte.





Luxemburgerli sollten rasch genossen werden, da sie je nach Luftfeuchtigkeit und Füllung ihre luftige Konsistenz verlieren -> für mich absolut kein Problem !!




Der nächste Schokolade-Eintrag handelt von meinem persönlichen Favoriten, die Eröffnung dessen neuen Besucherzentrums ist auf Ende Oktober angesagt. Ein Besuch dahin ist dann bald ein Muss für mich !