Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Donnerstag, 31. Juli 2014

Gourmetwanderungen - Veranstaltungshinweis

Seit ca. 20 Jahren finden in der Schweiz sogenannte Gourmetwanderungen statt, wo man auf einem kleinen Rundweg von 5-10 km ein Menü mit diversen Weinen verkostigen kann. Los geht's am Start mit einem feinen Apéro, dann geniesst man an diversen Zwischenstationen entlang der Wanderroute einen Zwischengang, bis man am Ziel das Dessert einnimmt.

Organisiert werden diese Veranstaltungen meistens von den örtlichen Tourismusverbänden. Der Pauschalpreis beinhaltet das Menü sowie alle Getränke. Bei der Anmeldung gibt man an, um welche Zeit man loslaufen möchte. Gestartet wird meistens alle 15 Min. in einer Gruppe.

Seit den Anfängen sind die Gourmetwanderungen immer beliebter und bekannter geworden, sodass es heute zum Teil schon teilweise fast zu viele Leute an diesen Veranstaltungen hat. Darum haben einige Organisatoren damit begonnen, die Teilnehmerzahl zu beschränken.


Seit den  Anfängen dabei ist Thurgau Tourismus - jedes Jahr finden im Thurgau zwei solcher Wanderungen statt, jeweils eine im Frühjahr und eine im Herbst. Meistens wandert man in einer Region, in der noch Weinbau vorkommt.

Bekannt ist auch die alljährlich stattfindende Wanderung am Mont Vully - zwischen Murten-und Neuenburgersee gelegen. Und auch das Wallis kennt solch einen Anlass, genannt Wii-Grill-Fäscht - welches von Visp hinauf nach Visperterminen zu den höchstgelegenen Reben Europas führt.
Nur schon wegen dem Heida-Wein für Weinkenner empfehlenswert !

Neben diesen Tagesveranstaltungen gibt es seit ein paar Jahren in gewissen Regionen oder Feriendestinationen sogenannte Kulinarik-Trails/Touren, welche ganzjährig vor Ort gebucht und genossen werden können, z.B. Kulinariktour Chur oder die Kulinariktrails Flims









Montag, 28. Juli 2014

Chocolat Frey Besucherzentrum ( Migros-Schoggi ) / Schweizer Schokolade - Ausflugstipp / kulinarische Spezialitäten CH



Ein Thema meines Blog sind ja die kulinarischen Spezialitäten der Schweiz - ein nicht unwesentlicher Teil dieser Köstlichkeiten stellen die Schokoladeproduzenten dar.

Die Mayas in Mittelamerika kultivierten den Kakao schon um das Jahr 600, sie benutzten die Kakaobohnen für die Zubereitung eines sehr nahrhaften Getränks, das sie Xocolati nanngten, wovon wohl das heutige "Schokolade" herkommt. Der Kakao fand den Weg via Spanien nach Frankreich, wo er als Trinkschokolade zum Status- und Modegetränk der Aristokratie wurde und sich in ganz Europa ausbreitete.
Im 19. Jahrhundert verlor die Trinkschokolade an Bedeutung, dafür wuchs jene der festen Schokolade, deren Anfänge in der Schweiz liegen.

 
 
1819 eröffnete Francois-Louis Cailler in Corsier bei Vevey die erste Schokoladefabrik in der Schweiz. Damit war die Schokolade in das Land eingezogen, in dem sie bald die grössten Förderer und Pioniere fand :
Philippe Suchard eröffnete 1826 in Serrières eine Schokolademanifaktur, ihm folgten Jaques Foulquier (Vorgänger von J.-S. Favarger) im gleichen Jahr in Genf, Ch.-A. Kohler 1830 in Lausanne, Rudolf Sprüngli 1845 in Zürich, A. Maestrani 1852 in Luzern (später St.Gallen), J.-G. Munz 1874 in Flawil, Jean Tobler 1899 in Bern.


 Daniel Peter erfand in seiner Schokoladefabrik in Vevey die schwierige Verbindung der Schokolade mit Milch ( zusammen mit Ch.A.Kohler arbeitete er später mit Cailler zusammen ).

Ein Meilenstein in der Schokoladeherstellung fand 1879 durch Rodolphe Linth in Bern statt. Durch das "Conchieren" entwickelte er ein Verfahren, mit dem es ihm gelang, die erste Schmelzschokolade der Welt zu produzieren.



1887 wurde in Aarau durch die Brüder Frey eine Schokolademanifaktur eröffnet, welche 1950 von der Migros übernommen wurde und heute als Nummer 1 unter den Schweizer Produzenten gilt ( Marktanteil 34,9% ).

In diesem Frühling eröffnete die Chocolat Frey, welche heute in Buchs AG steht, ein Besucherzentrum, welches Di-So offen hat. Wie ein modernes Museum heute, erlebt der Besucher einen audiovisuellen Rundgang. Via Kopfhörer erfährt der Besucher sehr viel Wissenswertes über die Geschichte der Schokolade.

Hier noch ein paar Impressionen von unserem Frey-Besuch :

Kakaobohnen in verschiedenen Produktionsstadien

Bohnendekor

an diversen Audiosäulen erzählen Mitarbeiter inkl. Lernende über die Herstellung

diverse Schokoladetypen von der Ursprungsverpackung bis heute

an dieser Station kann man in einem Test den eigenen Schokotyp eruieren ( und was ergab mein schriftlicher Ausdruck : ich bin der Gourmet-Typ ! )

mmmmh - Schokolade zum Ausprobieren

auch den Schokobrunnen musste ich ausprobieren


nochmals die "Fassstrasse"

die "Show" war auch nicht schlecht



 
 



 
und zum Schluss gabs in der Cafeteria noch einen Espresso (stilgerecht mit Schokoladehäubchen + Wasser)



Hier noch ein neuerer Werbeclip ( alle auf Homepage von Frey einsehbar) :




Fazit : Ein Besuch von Chocolat Frey in Buchs lohnt sich allemal !





















Donnerstag, 24. Juli 2014

Luther - Krimi , Idris Elba ( 1. schwarzer James Bond?) / Fernsehtipp

Nun herrscht im Fernsehen wieder Sommerflaute, d.h. angesagt sind unendliche Wiederholungen und alte Filme. Für einen Serienfreak wie mich heisst dies Warten auf neue Tatort-Krimis oder neue Staffeln von erfolgreichen Serien, die auf den Herbst angekündigt sind ( Infos zur gegebenen Zeit).

Ueber eine Serie, die nun auf SRF 1 wiederholt wird, muss ich euch informieren, weil sie schlichtweg brillant gespielt ist.


An den Samstagabenden vom 19.7. - 16. 8. strahlt SRF 1 die Staffeln 1 + 2 der britischen Krimiserie Luther in Doppelfolgen aus ( ca. 23.00-01.00 Uhr ). Bis jetzt gibt es 3 Staffeln dieser ab 2010 gedrehten BBC-Serie (ob es eine 4. gibt, ist noch offen). Leider sind letzten Samstag schon die ersten zwei Folgen gesendet worden (ist aber nicht weiter schlimm, da es sich um abgeschlossene Fälle handelt).

Die psychologische Krimiserie zeichnet sich durch eine Vielfalt an merkwürdigen und einzigartigen Charakteren aus. Sämtliche Figuren können kaum in eindeutige Kategorien eingeordnet werden,  jede hat ihre eigene Geschichte. Die Hauptfigur Luther jedoch, hervorragend gespielt durch den britischen Schauspieler Idris Elba, ist eindeutig d a s Highlight dieser Fernsehserie.

Luther selber ist völlig undurchschaubar - ein Getriebener, verfolgt von Gerechtigkeitsdrang und  Selbstzweifeln. Man kann sich nur schwer der Faszination des charismatischen und intellektuell brillanten Cops entziehen, er wagt sich auch an Dinge heran, von denen sich andere fernhalten.

Der Kurzname Idris Elba - richtig  heisst  er Idrissa Akuna Elba - dürfte Serienfans schon länger ein Begriff sein, sei es als Darsteller des Drogenbosses Stringer Bell in " The Wire" - einer der besten Serien überhaupt - oder Lenny in "The  Big C".
In seiner Rolle als Luther wurde Idris Elba mit dem Golden Globe ausgezeichnet und für den Emmy nominiert.
Mit seinen 1.90m ist Idris Elba eine stattliche Erscheinung. Kein Wunder, besetzen Regisseure ihn mit Vorliebe als einschüchternde Führungspersönlichkeit mit vertrackter Psyche und hohem IQ.
Der  neue Filmstar stammt aus London, ist schwarz, und nebenbei erfolgreicher DJ und Musikproduzent. Nach all den Jahren, in denen er sich im Filmgeschäft einen Namen gemacht hat, scheint er nun in der Top-Liga der Schauspieler angekommen zu sein. Die Gerüchte, wonach er als erster schwarzer Schauspieler Nachfolger von  Daniel Craig als James-Bond-Darsteller werden könnte, halten sich gegenwärtig hartnäckig.

Die Serie Luther lebt vom psychologischen Zweikampf zwischen dem getriebenen Cop am Rande des Wahnsinns und den Kriminellen, die diese letzte Hürde bereits überschritten haben.

Wer psychologische, genial gespielte Krimis mag, dem empfehle ich die Luther-Serie wärmstens. Aber aufgepasst: Luther ist nichts für Zartbesaitete !




PS: Ueber den berühmten Kirchenreformator Martin Luther gab es übrigens auch einen preisgekrönten Film.
Absolut etwas Anderes -nichtsdestotrotz auch sehr spannend und mit guten Schauspielern verfilmt.
Auch dieser Film lohnt es sich anzuschauen !






Montag, 21. Juli 2014

Katzensee - Naturerholungsgebiet Zürich, warmer Badesee, - Ausflugstipps




Der Katzensee, schweizerdeutsch Chatzesee genannt, ist ein See in Zürich-Nord zwischen der Stadtgrenze und Regensdorf, nahe der Zürcher Nordring-Autobahn gelegen. Er teilt sich in 2 Teile, den unteren und oberen Katzensee, in dem auch gebadet werden darf und wo es einen kleinen, kostenlosen Badeplatz gibt.



Der obere Katzensee verbirgt sich komplett hinter Wäldern, Gebüsch und hohem Schilf. Das ganze Gebiet der Seen wurde bereits 1912 vom Kt. Zürich unter Naturschutz gestellt und 1977 ins Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung aufgenommen.

Entstanden sind die Seen durch eine eiszeitliche Moräne. Man nimmt an, dass die Seengrösse früher doppelt so gross war wie heute, dann aber vertorfte und verlandete er immer mehr - und die Verlandung geht heute immer noch weiter. Der See hat keinen oberirdischen Zufluss, entwässert wird er im Osten durch den Katzenbach, welcher in die Glatt mündet, und nach Westen fliesst der Furtbach, welcher durchs Furttal und bei Würenlos in die Limmat fliesst.

Die von Ried umgebenen Katzenseen liegen inmitten eines Feuchtgebietes, das Gebiet gilt als Schulbeispiel für Seenverlandung und Moorentwicklung und ist immer wieder Ziel von naturwissenschaftlichen Exkursionen. Es werden hier rund 600 Arten von Blütenpflanzen nachgewiesen, auch zahlreiche und seltene Vertreter von Brutvögeln und Insekten finden sich hier.

Um die Katzenseen herum führt ein Weg, teilweise ziemlich neu angelegt (unterer Katzensee, Ostseite). Man erreicht den See am besten ab Zürich City mit S6 bis Bhf. Zürich-Affoltern, danach mit Bus 61 bis Endstation Mühlacker oder zu Fuss ab Bahnhof via Unterdorf an den See (ca. 20 Min.).
Das ganze Gebiet ist ein Naherholungsgebiet erster Güte, am Wochenende bei schönem Wetter im Sommer ist der kleine Badeplatz rammelvoll - man sieht Autokennzeichen aus der halben Schweiz. Nicht zuletzt, weils 1. keinen Eintritt kostet und 2. der Katzensee sich sehr schnell erwärmt).
Aber aufgepasst: es hat wohl einen kleinen, hübschen Sandstrand auch für die Kleinen, und am Ufer ist der See nur knietief - danach aber wird der See immer tiefer. In der Badesaison ist wohl ein Bademeister anwesend, er ist aber nicht in 1. Linie für die Badeaufsicht zuständig.
Auch gibt es einen Kiosk, welcher leckere Sachen anbietet, und der während der Saison geöffnet hat. Auch Nichtbadegäste (z.B. Wanderer) können hier eine gemütliche Rast einlegen.

Für einen Ur-Affoltemer wie mich, der zudem noch Wasser liebt, ist der nahe Katzensee natürlich ein Glücksfall. Nach einem Arbeitstag in ein paar Minuten mit dem Velo an den See, einen Schwumm über den See - einfach herrlich!

Hier noch ein paar Fotos - die einen aufgenommen letzte Woche bei Sonnenuntergang, die anderen diesen Frühling :


unterer Katzensee

oberer Katzensee - im Hintergrund rechts sieht man noch die letzten Badegäste

oberer Katzensee mit Sicht auf Säntis


um 20.30 Uhr ist noch viel los am Badeplatz

ohne Worte

Sonnenblumenfeld noch mit unterem Katzensee / Sicht auf Rebhügel von Watt

der Badesee - eine wahre Idylle ( ein Genuss hier abends alleine zu schwimmen)


nochmals oberer Katzensee

am Ueben mit neuer Kamera

im Frühling sieht das Ried um unteren See noch kahl aus

hier nochmals gleicher See mit Sicht auf die Lägern

der obere Katzensee von der Wehntalerstrasse aus gesehen














Donnerstag, 17. Juli 2014

Zuger Kirschtorte - kulinarische Spezialitäten CH / Kirschtortenmuseum, Konditorei Treichler

Zuger Kirschtorten von der Konditorei Treichler am Bundesplatz in Zug
Die Zuger Kirschtorte ist ein Erfolgsprodukt und ein Exportschlager. Sie wird als typisches Zuger "Mitbringsel" gekauft oder ins Ausland verschickt. Im Kanton Zug werden jährlich über 250'000 Kirschtorten hergestellt - dafür werden rund 15'000 l Zuger Kirsch verwendet.

2008 wurde die Torte offiziell ins kulinarische Erbe der Schweiz aufgenommen, die 2010 gegründete Zuger Kirschtortengesellschaft (Zusammenschluss aller Zuger Kirschtortenproduzenten) hat sich zum Ziel gemacht, die Kirschtorte als historisches Kulturgut zu bewahren. Auch hat man ein Gesuch beim Bundesamt für Landwirtschaft eingereicht, um den Namen zu schützen und die Zuger Kirschtorte als ein AOP/IGP-Produkt einzutragen. Mit diesem Label können nur noch Torten aus Zug den Namen Zuger Kirschtorte tragen. Zudem dürfen zur Herstellung nur die geschützten Kirschsorten Zuger oder Rigi Kirsch verwendet werden und der Alkoholgehalt muss mind. 4% betragen ( früher verwendete man den Alkohol in Torten nur als Aromastoff, mit der Zeit stieg der Anteil des Kirschs kontinuierlich an und heute macht er einen wesentlichen Teil der Torte aus).

Die Zuger Kirschtorte feiert 2015 ihren 100. Geburtstag. Erfunden wurde die Zuger Kirschtorte im Jahre 1915 von Konditor Heinrich Höhn (1889-1957), welcher in Herisau geboren wurde und als Fachmann nach Zug übersiedelte. Jahrelang tüftelte er - inspiriert durch die blühenden Kirschbäume - an der richtigen Rezeptur einer mit Kirsch getränkten Torte.

Quelle : Treichler,Zug
1913 eröffnete Heinrich Höhn zusammen mit seiner Frau die "Conditorei u. Caffee H.Höhn" direkt neben dem Bahnhof Zug. Das erste Werbeplakat für seine Kirschtorte erschien 1915 in der "Zuger Zeitung" - weshalb es als Erfindungsjahr gilt.
Quelle : Treichler,Zug
Angelockt durch Inserate in der Neuen Zürcher Zeitung unternahmen nach 1918 bereits die ersten Automobilisten Ausflüge nach Zug, um dort Kirschtorten zu kaufen. 1919 zog Höhn an die Bundesstrasse 3 in Zug und verfeinerte sein Tortenrezept weiter. Er liess 1922 die Kirschtorte beim Eidgenössischen Amt für Geistiges Eigentum in Bern schützen. In der Folge zog die Zuger Kirschtorte ihren Siegeszug rund um die Welt an und wurde mehrmals ausgezeichnet.

1943 übergab der Erfinder das erfolgreiche Geschäft samt den Torten-Schutzrechten seinem Chefkonditor Jaques Treichler. 1970 übernahm sein Sohn Erich Treichler die Konditorei, ab 1989 führte dessen Frau den Betrieb weiter. Seit 2004 gehört der Betrieb der "Treichler Zuger Kirschtorten AG", welche im Besitze von HEINI Luzern ist.

Die Konditorei Treichler am Bundesplatz in Zug nennt sich "Erfinderhaus der Zuger Kirschtorte". Neu ist hier ein Kirschtortenmuseum zu besichtigen, wo in einer Schauvitrine verschiedene Exponate gezeigt werden, u.a. eine Abschrift des als verschollen geglaubten Originalrezeptes von Heinrich Höhn.

Kirschtortenmuseum bei Konditorei Treichler  / Quelle. Treichler
Geplant ist im Jubiläumsjahr 2015 eine "Kirschtortenmeile", welche am Bahnhof beginnen soll und an 5 Orten auf Informationstafeln über die Spezialität berichten soll. Vorbeiführen soll der Weg auch an den grossen Konditoreien der Stadt.
Neben Treichler rühmen sich in Zug noch andere Konditoreien, allen voran Speck, Meier und Strickler, die beste Zuger-Kirschtorte als ihr Eigen zu nennen.

Seht hier noch einen Bericht von NZZ-Format über die Herstellung der Kirschtorte.

Eine Zuger Kirschtorte herzustellen, ist eine aufwendige Sache, die viel Handarbeit erfordert. Die Torte besteht aus zwei Japonais-Böden, Biskuit ( wird mit einer dünnen, mit Randensaft rosa gefärbten Buttercrème-Schicht umhüllt), Kirschsirup und Kirschtortencrème. Der Tortenrand wird mit gerösteten Mandelscheiben dekoriert, die Oberfläche wird mit Puderzucker bestäubt. In diesen Puderdeckel drückt der Konditor zum Schluss noch das typische Rautenmuster ein.


Also Leute, jetzt wisst ihr, was zu einem Besuch in Zug dazugehört. En Guete !



Ein wahrer Genuss !!













Montag, 14. Juli 2014

Wanderung Hinterrhein : Splügen - Surettaseen - Splügen

Splügen

Wanderkollege Alex und ich wanderten am vorletzten Sonntag von Splügen zu dem Hochplateau der Surettaseen.
Splügen ist der Hauptort der Talschaft Rheinwald und wird vom Hinterrhein durchflossen. Man erreicht Splügen von Zürich aus via Thusis. Mit dem öV geht's mit dem Postauto nach Splügen (Reservierung notwendig). Von Splügen aus führt der Splügenpass und der San Bernardino in den Süden.

An diesem Tag herrschte in der Schweiz ein Zwischenhoch, beinahe in der ganzen Schweiz herrschte superschönes Wetter - nur dort, wo wir wanderten, war es schon von Beginn weg sehr gewitterhaft. Da Alex diese Tour jedoch unbedingt noch rekognoszieren musste, bevor er als Wanderleiter diese Tour mit einer Gruppe erwandert, konnten wir uns die Gegend nicht aussuchen.

Schlussendlich hatten wir höllisch Dusel mit dem Wetter, der Himmel war zwar zeitweise bedrohlich wolkenverhangen - einzig beim Abstieg von den Seen nieselte es leicht.

Die Tour startete in Splügen und führte den Wald hinauf zur Räzünscher Alp und weiter zum Hochplateau der 3 Seen. Danach via Isabrüggli auf der 3-teiligen nationalen Wanderroute Nr. 50, der Via Spluga, retour nach Splügen.

Die Wanderzeit betrug 4.15 Std., es ging 850m hinauf und wieder hinunter.

Und da es letzte Woche praktisch nur regnete, musste Alex die für letzten Samstag vorgesehene Wandertour absagen - es war schlichtweg zu nass.




Sicht auf Splügen

im Wald hinauf

Waldgrenze bald erreicht


Alp erreicht, der letzte Aufstieg zu den Seen folgt noch - hält das Wetter ?

entschlossen geht's zu den Seen hoch


und das Wetter immer bedrohlicher


unterer Surettasee ist erreicht


Ziel erreicht

oberer Surettasee mit Ruderboot

und dann kommt noch die Sonne !

die Hütte ist nicht bewirtet ( im Hintergrund sieht man noch den kleinen Turrasee )

Natur pur


im Nieselregen auf der Via Spruga retour nach Splügen

wild ist es im Rheinwald

Lupinen am Wegrand