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Montag, 24. Februar 2014

Flumserberg - 1. Schneeschuhwanderung

Letzten Samstag war ich zum 1. Mal Schneeschuhwandern - und muss sagen, ich war begeistert. Ein Kollege zeigte mir wie es funktioniert - für die Wanderung mit einem blutigen Anfänger hatte er die Flumserberge ausgesucht, ein gutes Terrain für 1. Schneeschuhversuche. Um 08.50 Uhr mit der Bahn von Unterterzen in Tannenbodenalp angekommen, ging es zuerst ins Restaurant. Im Sportgeschäft bei der Bergbahnstation mietete ich mir 1 Paar Schneeschuhe inkl. Stöcke (Fr. 20.-) und das Abenteuer konnte beginnen. Wobei das Anziehen der Schuhe schon für Trubel sorgte ( ich musste die Schuhe nochmals tauschen gehen, da bei einem von ihnen das Raster der Schuheinstellung defekt war). Nun gut, um 10.00 Uhr war dann endlich auch ich  abmarschbereit und die Tour konnte starten. Zuerst musste noch 1-2 Skipisten überqueret werden, dann verabschiedeten wir uns vom Rummel im Tannenboden. Via Prodalp stiegen wir kontinuierlich unserem Ziel, dem Alprestaurant Panüöl, entgegen. Auf der Strecke Prodalp-Panüöl wanderten wir auf dem offiziellen Winterwanderweg, welcher zeitweise zugleich auch Langlaufstrecke ist. Wir begegneten aber nur wenigen Leuten, die einsame Winterlandschaft war ein Traum. Nach gut 3 1/4 Std. in Panüöl angekommen, waren meine Beine schon leicht übersäuert - Schneeschuhlaufen braucht ziemlich Kraft - vor allem, wenn man im Tiefschnee aufwärts läuft. Nun war eine Belohnung angesagt - wir assen eine wunderbare, frische Speckrösti, dazu einen blonden Engel vom Schützengarten. Um 14.30 Uhr hiess es wieder Schneeschuhe anziehen, wir mussten  wieder retour auf den Tannenboden. Wir wanderten auf der gleichen Route abwärts, wo es nun einige Abkürzungen durch verschneite Tiefschneehänge gab. Aber Achtung: ein absolutes "No go" beim Schneeschuhlaufen ist das Durchqueren von Schutzgebiet( sind gut ausgeschildert). Bei nun wirklich schönem Wetter erreichten wir um 17.00 Uhr  den Ausgangsort. Müde, aber überaus happy, schwor ich mir, dass dies nicht das letzte Mal war, wo ich mit Schneeschuhen unterwegs war. Einem Schneeschuhkauf steht definitiv nichts im Wege!
unsere Route Tannenbodenalp-Prodalp-Panüöl retour

mein Kollege + Schneeschuhlehrer Alex

Aufstieg durchs verschneite Tal Richtung Padüöl

Belohnung: Speckrösti in Padüöl

der Blogger das 1.Mal mit Schneeschuhen

Alp Padüöl mit Sicht auf Maschgenkamm

auch ich hinterlasse mal Spuren !

Winterwanderweg auf Prodalp

Sicht auf Churfirsten

unten im Tal ist Frühling - Sicht auf Bündner Herrschaft

Donnerstag, 20. Februar 2014

"Verblendung" - Millenium-Trilogie / Stieg Larsson

So, 23. 2. um 20.15 Uhr zeigt ORF 1 Verblendung, den 1. Teil der Milleniums-Trilogie des Schweden Stieg Larsson (siehe unter Label Nordische Krimis).  Es handelt sich dabei um das US-Remake (2011) der schwedischen Verfilmung, welche 2009 ins Kino kam und zusammen mit den Nachfolgefilmen Verdammnis und Vergebung weltweit 100 Mio. Euro einspielten. Es ist eine altbewährte Lösung Hollywoods, dass man ein aufwändiges Remake eines erfolgreichen Films produziert. Dazu holt man einen bekannten Regisseur - David Fincher - engagiert einen ebensolchen Schauspieler - Daniel Craig alias James Bond, und fertig ist ein spannender, unterhaltsamer und handwerklich perfekt gemachter Film - welcher aber schlussendlich gegenüber dem schwedischen Pendant charakterlos wirkt (wer das schwedische Original nicht gesehen hat, der vermag davon nichts  zu bemerken).Larsson hat viele seiner Lieblingsthemen in der Millenium-Trilogie verarbeitet: Rechtsradikalismus, Globalisierung, die Nazivergangenheit vieler Schweden. Das zentrale Thema ist jedoch Gewalt gegen Frauen. Die Hauptfigur ist darum auch nicht der Journalist Blomkvist, welcher  einen über 40 Jahre alten Mord recherchieren soll und dabei auf die Hilfe einer jungen, agressiven Aussenseiterin angewiesen ist, welche eine geniale Hackerin ist - Lisbeth Salander. Sie ist die wohl faszinierendste weibliche Romanfigur des 21. Jahrhunderts. Ein Mädchen, das mit Punkfrisur, Lederoutfit, Tattoos und Piercing so ganz jenseits jener Gesellschaft steht , in der Blomkvist sich bewegt.
Und gerade hier - bei den beiden Filmfiguren Blomkvist und Salander - zeigt sich der Unterschied zwischen dem schwedischen Film und der US-Kopie. Im Original spielt die schwedische Schauspielerin Noomi Rapace die Lisbeth Salander so sensationell gut und voller Inbrunst, dass die Newcomerin Mara Rooney (US-Fassung) dagegen nicht bestehen kann, die Fussstapfen von Rapace sind einfach zu gross. Soll aber nicht heissen, dass sie in der Rolle der leidenden Heldin nicht überzeugen kann, aber zur Perfektion fehlt es ihr an Verbissenheit. Zur Rolle von Blomkvist : 
Original
US-Remake
der schwedische Schauspieler Michael Nyqvist spielt aus Leidenschaft den Journalisten,  dem es um Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit geht und so das scheinbar konzeptlose Dahinleben von Lisbeth herrlich kontrastiert - ihr geht es nur um Rache. Daniel Craig hingegen kann sein Action-Image als James Bond nicht ganz ablegen, in der Filmrolle als Blomkvist hat er Mühe, einen gebrochenen Mann darzustellen, der Hilfe erbettelt.

Millenium-Trilogie
Aber wie gesagt, auch der Film "Verblendung" mit Daniel Craig und Mara Rooney ist ein hervorragender Thriller, welcher in beeindruckenden Bildern daherkommt. Ihn sich anzuschauen, lohnt allemal ( für Zartbesaitete noch der Hinweis, dass in beiden Versionen die Vergewaltigungsszene von Lisbeth ziemlich heftig dargestellt wird).
Unten angeführt je 1 Trailer der schwedischen + der amerikanischen Verfilmung. Die ganze Trilogie (3 Filme als Sammelbox oder Filme einzeln) gibt es auf DVD.

Originalfassung


 
 
















Montag, 17. Februar 2014

Dubler Mohrenkopf (er heisst noch so ! ) - kulinarische Spezialitäten CH

In diesem Blog gibt es ja ab und zu über Essen und Trinken etwas zu lesen, dabei liegt der Schwerpunkt bei den vielen Spezialitäten, die unser Land bietet. Angefangen mit dem Tirggel und dem Einsiedler Schafbock, werde ich euch in Zukunft noch über andere kulinarische Dinge berichten - sei es der Bienenstich oder der Schlorzifladen, die Cholera oder den Buttenmost, das Ofentürli oder die Boutefas, den Ribelmais oder den Totché und und und. Nicht vergessen werde ich die vielen kleinen Brauereien oder Distillerien sowie die Käsereien, aber auch (die Chochkollegen wissen, dass ich auf Süsses stehe) die verschiedenen Schokolade-und Confiseriebetriebe, welche wirklich Gutes herstellen. Ihr seht, mein Blog wird noch weiter existieren - habe noch eine Menge Themen auf Lager.
In Waltenschwil/AG ist die kleine Fabrik von Robert Dubler jun. beheimatet, seit 58 Jahren stellt sie Mohrenköpfe her.Gründervater war der gelernte Bäcker/Konditor Robert Dubler Sen., welcher das Geschäft zuerst in Wohlen betrieb, bevor er nach Waltenschwil zog. Nach einiger Zeit reduzierte er sein Sortiment auf den Artikel, welcher bei der Bevölkerung mit Abstand am besten ankam - die Mohrenköpfe. Politisch heute nicht mehr so korrekt, behielt Dubler den Namen Mohrenkopf bei (einzig den Negerkopf mit Ohrringen verbann er von der Verpackungsfolie). Heute ist der Mohrenkopf auch unter dem Namen Schokokuss oder Schaumkuss bekannt. Mohrenköpfe von Dubler sind wirklich einzigartig gut, gemäss Firmenchef ist das Geheimnis die zartbittere Schokolade, mit welcher die Eiweissschaummasse umhüllt ist. Die Kleinfirma mit 8 Arbeitern produziert an Spitzentagen bis 50'000 Mohrenköpfe. Von Wachstum hält Robert Dubler nicht viel, er ist zufrieden wies läuft - und es läuft wirklich gut. 60% des Umsatzes - welcher jährlich etwa 2 Mio. beträgt - trägt der Direktverkauf bei. Der Renner sind die Kartons à 50 Mohrenköpfe, 2.Klasse für Fr. 20.--, welche aber genau gleich gut schmecken wie die anderen.An manchen Tagen steht man Schlange vor dem Schalter, an welchem zwischendurch der Chef persönlich die Leute bedient. Man kann die Süssigkeit von Dubler eben nicht per Post bestellen, auch Werbung in den Medien hat Dubler nicht nötig.Trotzdem sind Mohrenköpfe von Dubler mit der goldigen Verpackung an fast allen Kiosken zu finden, auch Detaillisten wie Volg und Spar haben die Spezialität im Sortiment. Der Firmenchef ist sowieso kein 0815-Chef, rein schon vom Aussehen her und durch sein Hobby bedingt - seht hier das Interview vom Schweizer Fernsehen mit Rolf Dubler.





Donnerstag, 13. Februar 2014

Breaking Bad / Fernsehserie

O.K., hiermit oute ich mich als Serienjunkie. Damit sich jedoch das Fernsehen lohnt, muss es sich um eine wirklich gute Serie handeln. TV-Serien generell erleben in letzter Zeit einen regelrechten Boom - dabei wird kein Genre ausgelassen, sei es eine Endzeitserie, die nach der Apokalypse spielt (The Walking Dead), eine Papstserie (Borgia) oder eine Serie, die im Rockermilieu spielt (Sons of Anarchy). Die meisten Serien sind in den Sparten Krimi, Thriller oder Drama angesiedelt. Die aktuellste Krimi-Serie ist im ORF zu sehen, The Blacklist handelt von einem Schwerverbrecher, welcher mit dem FBI zusammenarbeitet. Vor nicht langer Zeit wurde die 1. Staffel von The Following mit Kevin Bacon im Fernsehen ausgestrahlt, sie handelt von der Jagd nach einem   Serienkiller und deren Sekte und ist vor Spannung fast nicht zu überbieten. Auch Homeland, wo kürzlich die Staffel 2  lief, ist absolut sehenswert - siehe den Trailer. Obwohl ich nicht unbedingt ein Fan von Amerika bin, stammen all die genannten Serien aus diesem Land. Es gibt aber auch sehr gute Serien, welche aus Europa, namentlich Skandinavien stammen. Hierzu mehr in einem andern Beitrag.

Thriller, Action, Familiendrama - alles ist drin in der amerikanischen TV-Serie Breaking Bad, welche aus total 62 Episoden ( 5 Staffeln) besteht und von 2008-2013 ausgestrahlt wurde. Für viele gilt diese Fernsehserie als die Beste aller Zeiten, ihr Hauptdarsteller Bryan Cranston erhielt während der Serienausstrahlung 3x den Emmy als bester Schauspieler. Breaking Bad heisst sinngemäss übersetzt "vom rechten Weg abkommen" und darum geht es in dieser Serie, in der ein biederer Chemielehrer namens Walter White, welcher bei einer Routineuntersuchung unverhofft die Diagnose Lungenkrebs im Endstadium erhält, zum rücksichtslosen Drogenkoch und Drogenboss mutiert. Er ist unvermittelt konfrontiert mit der Frage, wie seine hochschwangere Frau und sein behinderter Sohn ohne ihn das Leben meistern können. Sein Plan ist, in kurzer Zeit so viel Geld wie möglich seiner Familie zu hinterlassen, so dass diese eine sorgenfreie Zukunft vor sich haben wird. Er nutzt sein fundiertes Wissen über Chemie und das Know-How seines ehemaligen Schülers Jesse, welcher inzwischen in die Drogenszene geraten ist - zusammen stellen die beiden unterschiedlichen Charaktere Drogen her und verkaufen diese in grossem Stil. Konflikte sind vorprogrammiert - wie Walter seinen neuen "Nebenjob" vor der Familie und vor seinem Schwager, welcher als Ermittler bei der Anti-Drogenbehörde arbeitet, geheim halten muss, ist einfach überaus gut gespielt - die ganze TV-Serie macht wirklich süchtig.




Montag, 10. Februar 2014

Wurzelgemüse - Schwarzwurzel (Rezept Suppe)

Das lange Zeit in Vergessenheit geratene Wurzelgemüse, das schon unsere Vorfahren aus der Steinzeit sammelte und ass, erlebt seit einiger Zeit eine kulinarische Renaissance und liegt im Trend. Nicht zu Unrecht, sind die Knollen und Rüben wahre Vitaminbomben und Fitmacher. Die Spitzengastronomie bereitet manche der Gemüsesorten als Delikatesse zu, schliesslich haben viele Sorten einen besonderen Eigengeschmack.
Die bekannten Arten wie Karotten, Sellerie und Rettich werden heute mit den alten Sorten Pastinake, Petersilienwurzel, Topinambur und Schwarzwurzel bereichert.
Das Wurzelgemüse mit dem grössten Anteil an Ballaststoffen ist die Schwarzwurzel, auch Winterspargel oder Spargel des armen Mannes genannt. Sie ist würzig, leicht nussig und ein wenig süss;  man kann sie garen, braten, panieren, überbacken, schmoren oder sogar roh essen. Als Vorspeise in Salaten oder Suppen, als Beilage zu Fleisch oder Fisch oder als Hauptmahlzeit in Gratin oder Eintopf lassen sich Schwarzwurzeln zubereiten. Kaufen kann man die Schwarzwurzeln von Oktober - April, es ist auf unbeschädigte Wurzeln zu achten. Nebst den vielen Vitaminen enthält der Milchsaft des Gemüses Stoffe, welche die Schwarzwurzel zu einem Antistress-Gemüse machen. Abends gegessen versprechen sie Beruhigung, Entspannung und einen guten Schlaf.
Eine gewisse Hemmschwelle beim Zubereiten von Schwarzwurzeln stellt das Rüsten dar.


Schwarzwurzelsuppe (für 4 Pers.)
 
250g   Schwarzwurzeln
1         Schalotte
           Butter
1         kleine Kartoffel
4dl      Gemüsebouillon
0,75dl Halbrahm
            Salz, Pfeffer
1 EL    Schnittlauch
 
Schwarzwurzeln unter fliessendem Wasser putzen (Handschuhe empfehlenswert), rüsten und in Stücke schneiden (1 Wurzel für Garnitur auf Seite stellen). Schalotte mit Schwarzwurzeln in Butter andämpfen. In Stücke geschnittene Kartoffel dazugeben, mit Bouillon ablöschen. Zugedeckt bei kleiner Hitze 20-25 Min. weich köcheln. Alles fein pürieren, Rahm beifügen, aufkochen und würzen. Für die Garnitur Schwarzwurzel in feine Scheiben schneiden, in Bratbutter weich braten und würzen.
Schnittlauch fein schneiden. Suppe in Teller anrichten und mit gebratenen Gemüsescheiben und Schnittlauch garnieren.

 


Donnerstag, 6. Februar 2014

Profiteroles - Ofenküchlein / Rezept

Windbeutel, in der Schweiz Ofenküchlein genannt ( Oesterreich =  Brandteigkrapferl) sind faustgrosse, hohle Gebäckstücke aus Brand- bzw. Brühteig. Kleine Windbeutel werden Profiteroles genannt. Sie können sowohl süss (Schlagrahm, Vanillecrème) wie auch pikant ( Quark, Frischkäse, pürierte Avocado etc.) gefüllt werden und eignen sich somit als Apéro oder Dessert. Ueberraschen Sie Ihre Gäste zu Weihnachten mit diesem selbstgefertigten Gebäck und Sie werden auf der ganzen Linie punkten !
Der Name des Brandteigs rührt daher, dass ein Teil der Zutaten schon beim Teigrühren im Topf erhitzt wird. Der Teig wird dann solange gerührt, bis er sich vom Topfboden löst. Klassische Brandteigprodukte sind Ofenküchlein, Eclairs, Krapfen oder Klösse.

Nachstehend ein klassisches Rezept für süsse Ofenküchlein (für Profiteroles kleinere Menge Teig aufs Backblech streichen).




Teig löst sich vom Pfannenboden

Profiteroles auf Backblech gestrichen

Profiteroles nach Backen

pikante Variante als Apérogebäck
 
 
 
Video für Brandteig


Montag, 3. Februar 2014

Hobbychöch - Menü 01/14: Apfel-Tomaten-Suppe/Rindsstroganoff mit Kartoffelstock-Trio/Orangensalat

Am Do, 30.1. fand der 1. Chochabend 2014 der Hobbychöche Seebach statt - Abwesender war leider der Blogger, welcher zu Hause mit einer Grippe umhersiechte. Wie ich erfahren habe, wurde das gekochte Menü als gut befunden und darum möchte ich es euch auch nicht vorenthalten :

Apfel-Tomatensuppe (für 4 Pers.)

200g  Zwiebeln
200g  Äpfel (geschält + entkernt)
1        Dose Tomatenpüree
1        Knoblauchzehe
1        Gemüsebouillonwürfel
1        Chilischote
1/2 l   Wasser
           Chilipulver, Honig, 
           Salz,   Pfeffer
           Crème fraîche oder Joghurt zum Dekorieren

Knoblauch, Zwiebeln und Chilischote klein schneiden und in Olivenöl andünsten. Mit Wasser ablöschen, Bouillonwürfel und Äpfel dazugeben und so lange köcheln, bis Äpfel weich sind. Tomatenpüree beigeben und alles pürieren.
Mit Chilipulver, Honig, Salz und Pfeffer abschmecken, bei Bedarf noch Flüssigkeit hinzugeben. Die Suppe soll scharf, süss und fruchtig schmecken. In Tellern anrichten und mit Crème fraîche garnieren.
Wem die Suppe zu scharf ist, kann diese entweder mit Beigabe von Crème fraîche mildern oder aber die Chilischote vorgängig entkernen.

Rindsstroganoff mit Kartoffelstock-Trio (für 4 Pers.)

400g   Rindshuft
300g   rote Peperoni
200g   Champignons
3-4g    Essiggurken
1         Zwiebel
1 EL   Olivenöl
1 TL   Salz
1-2 TL Paprika
1 EL   Olivenöl
3 dl     Fleischbouillon
1-2 TL Maizena
1 dl     Halbrahm
           Pfeffer

Fleisch in ca. 1 1/2 cm grosse Würfel schneiden. In einer Bratpfanne portionenweise im heissen Öl rundum ca. 2 Min. anbraten, herausnehmen, würzen und im Ofen warm stellen.
Zwiebeln fein hacken, Peperoni und Champignons in Streifen schneiden. Zwiebeln im Öl andämpfen, Gemüse, Champignons und Paprika beigeben, kurz mitdämpfen. Fleischbouillon dazugiessen und aufkochen. Maizena mit Rahm anrühren, dazugiessen und bei mittlerer Hitze ca. 5 Min. köcheln lassen. Fleisch wieder beigeben, nur noch heiss werden lassen. Die in Streifen geschnittenen Essiggurken darauf verteilen und servieren.


Kartoffelstock Trio

Erster                           Zweiter                                Dritter

300g  Kartoffeln          300g Süsskartoffeln            150g Kartoffeln
20g    Butter                 20g Butter                           150g Sellerie
          Milch, Salz         Salz                                     20g Butter
                                                                                  Milch, Salz    

Entweder jeden Kartoffelstock einzeln (warm stellen) oder zusammen in 3 Pfannen zubereiten. Zum Zerdrücken der Kartoffeln einen Passevite oder einen Kartoffelstampfer verwenden. Nur wenig Milch verwenden (Milch muss warm sein), da wir 3 Kugeln auf dem Teller anrichten.


Orangensalat (für 4 Pers.)

4 1/2  Blutorangen
2 EL  Zucker
2 EL  Wasser
1/2     Blutorange, nur Saft
1 EL  Grand Marnier oder
          Cognac
1 Becher Orangen-Sorbet
          Pfefferminze zum  
          Dekorieren

Orangen filetieren, in Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Zucker in einer Pfanne karamellisieren, vom Feuer nehmen und mit Wasser ablöschen. Karamell durch Rühren auflösen, Saft einer halben Blutorange zugeben. Die filetierten Orangenscheiben dazugeben, Grand Marnier unterrühren und alles in die Schüssel umleeren. Abkühlen lassen, danach Schüssel 2 Std. in Kühlschrank stellen.
Orangensalat zusammen mit Sorbet anrichten, mit Pfefferminze garnieren. (kann auch mit Joghurt serviert werden).