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Donnerstag, 23. Februar 2017

Island-Krimis : Trapped + Lava / Fernsehtipp






Das ZDF zeigt zur Zeit jeden Sonntagabend ( letzten So lief die 1.Folge) den fünfteiligen, isländischen Krimi Trapped - Gefangen in Island. Regisseur dieser mitreissenden Krimiserie ist der in Reykiavik geborene Baltasar Kormakur.

International bekannt wurde Kormakur mit seinem Drama "The Deep", mit dem er 2013  für die Oscars nominiert war. 2015 eröffnete sein Bergsteiger-Film Everest die Filmfestspiele in Venedig (den Trailer dazu seht ihr hier ). Seither gilt Kormakur als Meister für klimatische Extremsituationen.

Auch in Trapped sind die Naturaufnahmen gewaltig. Es ist Winter im kleinen Dorf Seydisfjordur, eine dänische Fähre hat gerade im Hafen angelegt, als Fischer eine Leiche (nur der Rumpf) aus dem Wasser fischen. Ein gewaltiger Schneesturm schneidet den Ort von der Aussenwelt ab, die Leiche verschwindet und es gibt neue Tote.

Trapped hebt sich nicht nur wegen des politischen Plots (Finanzkrise) von den üblichen Nordic-Krimis ab - sie trägt eine beinahe künstlerische Handschrift, indem das Verhältnis zwischen Natur und Mensch die Serie beherrscht.

Kormakur, der anders als viele seiner Landsleute Island nie verlassen hat (er kehrte nach häufiger Drehtage in den USA immer in seine Heimat zurück) arbeitet schon an der Fortsetzung von Trapped.

Für ihn sind seine Filme in erster Linie ein Rahmen, innerhalb dessen er grössere Themen platzieren kann - in der 2. Staffel soll es dann vor allem um Umweltverschmutzung und Klimawandel gehen.

Wahrlich eine Serie, die sich anzuschauen lohnt - nicht zuletzt der imposanten Kulisse wegen.


Ja, die Nordländer habens wirklich drauf - heute Do, 23.2. bringt Arte noch eine Mini-Krimiserie aus Island - Lava, alle 4 Folgen am Stück-> mein Aufnahmedecoder hat mal wieder Hochbetrieb.


Seht hier den Trailer von Trapped ( nur in Englisch)








Freitag, 17. Februar 2017

Uetliberg - Hausberg von Zürich, Rundtour mit Luftseilbahn + S-Bahn / Ausflugstipp





In der Wochenmitte kamen in Zürich erste Frühlingsgefühle auf - obwohl der Nebel in der Stadt sich erst am Mittag verflüchtigte.

Daher entschied ich mich kurzfristig für einen Kurztrip auf den Uetliberg, und zwar im Sinne einer schönen Rundtour.



Im Zürcher HB nehme ich die Sihltalbahn ( S4 ) bis nach Adliswil. Dort angekommen, ist der
10 Min. - Fussweg zur Talstation der einzigen öffentlichen Luftseilbahn im Kanton Zürich - Adliswil - Felsenegg  gut beschildert.

Von der Bergstation erreicht man in 5 Min. das schöne Aussichtsrestaurant Felsenegg, dort genehme ich mir zuerst einen Kaffee.
Die ansonsten phänomenale Aussicht ist heute Richtung Berge ein wenig getrübt - und im Tal sieht man noch keinen See und keine Stadt. Danach geht's gemütlich auf dem Panoramaweg Richtung Uto Kulm, welchen man locker in 2 Std. erreicht.

Vom Kulm erreicht man die Bergstation der Uetlibergbahn ( S10) in 15 Min., die Bahn führt mich wieder in den Zürcher HB.

Eine sehr schöne, bequeme Rundtour - so schön zum Einlaufen in das Wanderjahr 2017. Die Wanderwege auf dem Uetliberg sind beliebt, der Klassiker ist natürlich die Höhenwanderung auf der ganzen Albiskette von Uto Kulm bis zum Albishorn und dann absteigen ins Sihl- oder Aeugstertal.




Hier noch meine Fotos :


Talstation LAF




Luftseilbahn auf die Felsenegg - rechts der Sendeturm


die Sicht in die Berge ist leicht dunstig - und der Nebel wuchert

Sicht Richtung Uto Kulm mit dem Sendeturm

Quizfrage : wo ist der Zürichsee?

Restaurant Felsenegg mit schöner Sonnenterrasse + super Aussicht

nochmals die Luftseilbahn

schöner Gratweg - teilweise aber noch verreist


die Wiese der Baldern

im Vordergrund das herrliche Restaurant Baldern, das leider seit dem Jahr 2000 geschlossen ist - eine Leidensgeschichte

vor uns das Gut Mädikon mit Bauernbetrieb - rechts das schönste Haus auf dem Uetliberg. Das Schlösschen mitsamt dem Gut gehört Herrn Roulet - ein Erbe des Gründer vom 5-Sterne-Hotel Baur au Lac in Zürich

hier in Nahaufnahme - der Wanderweg geht beim Haus vorbei - auf der anderen Seite des Wegs die Bergstation der einzigen Privatseilbahn im Kanton Zürich

die Fallätsche - ein Erosionstrichter

Sicht auf die andere Seite der Fallätsche - hier mussten schon Berggänger mit der Rega gerettet werden !

Kulm und rechts unten das Restaurant Uto Staffel in Sicht

kurz vor dem Ziel - vor mir der Aussichtsturm

Sicht über die ganze Albiskette

auf dem Kulm angelangt - Eingang zum Restaurant Uto Kulm, genannt Top of Zurich ( auch im Preis )

Sicht vom Aussichtsturm auf Zürich


und der See kam doch noch zum Vorschein



hier einige Wegzeiten ab Bergstation Uetlibergbahn

die S10 : Zürich HB - Uetliberg


Der Privatsender Tele Züri brachte eine Serie über den Uetliberg, seht hier die Privatbahn von Herr Roulet und hier die Hütten in der Fallätsche.




Donnerstag, 9. Februar 2017

Lachskörbchen / Lammrack auf roten Linsen mit Senfsauce / Kokos-Panna-Cotta - Hobbychochmenü 2.2.17




Am letzten Kochabend  gabs folgendes Menü:


Lachskörbchen

Lammrack auf roten Linsen mit Senfsauce

Kokos - Panna-Cotta




Hier die Rezepte dazu :



Lachskörbchen (für 4 Pers.)                            


1 Pack              Strudelteig  (120g)
20g                   Butter, flüssig + abgekühlt
250g                 Frischkäse, z.B. Philadelphia)
100g                 Crème fraîche
1 EL                 Tomatenpüree                       
120g                 Rauchlachs am Stück
1/2 TL              Salz, wenig Cayennepfeffer
1/4 Bund          Dill
                                                             



Für Körbchen Teigblätter auseinanderfalten und mit wenig Butter bestreichen. Blätter aufeinanderlegen und in gleich grosse Rechtecke schneiden. 2 Teigblätter verkehrt übereinander in je eine gefettete Vertiefung eines Muffinbleches (je ca. 0.7cm) legen.

Im auf 180 Grad vorgewärmten Ofen in der unteren Hälfte ca. 10 Min. backen. Herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen.

Ca. 1/2 Lachs in Streifchen schneiden und für die Garnitur beiseite stellen. Rest in Würfelchen schneiden. Für die Füllung Frischkäse, Crème fraîche,Tomatenpüree und Lachswürfelchen in einer Schüssel verrühren. Dill fein schneiden und daruntermischen. Zugedeckt ca. 15 Min. kühl stellen.

Zum Anrichten die Masse in die Teigkörbchen füllen. Auf Teller geben, mit Dill und beiseite gestelltem Lachs garnieren.




Lammrack auf roten Linsen mit Senfsauce (für 4 Pers.)


800g            Lammrack am Stück        
180g            rote Linsen
1                  Fenchel
1-2               Zwiebeln
1                  Knoblauchzehe
1                   Gewürzbund aus Lorbeer und Rosmarin
4 dl              Hühnerbouillon
80g              Blattspinat
200g            Chicorée rosso       

                    Olivenöl

Senfsauce :

1/2              Zwiebel
5                 Lorbeerblätter
1 1/2 dl       Weisswein
1 1/2 dl       Rahm
30g             grober Senf
40g             Dijon-Senf


Backofen auf 80 Grad vorheizen. Platte mitwärmen. Lammrack würzen, in Bratbutter auf beiden Seiten insgesamt 3-4 Min. scharf anbraten. Danach auf vorgewärmte Platte im Ofen ca. 40-45 Min. garen. Kurz vor dem Servieren nochmals mit Bratbutter in der Bratpfanne auf jeder Seite 1 Min. braten. Zum Servieren Lammrack aufschneiden.

Für die Senfsauce Zwiebel schälen und hacken, mit Lorbeerblätter in Butter glasig dämpfen. Mit Weisswein ablöschen und auf Hälfte einreduzieren. Hitze reduzieren, Loorbeerblätter herausnehmen, Rahm und Senf dazugeben und  einrühren, abschmecken. Auf Seite stellen.

Bei Fenchel Strunk entfernen und in Scheiben schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Spinat und Chicorée in feine Streifen schneiden. Gewürzbund fertigen.

Zwiebeln, Knoblauch und Gewürzbund in Olivenöl glasig andämpfen. Fenchel und Linsen dazugeben und gut umrühren. Hühnerbouillon dazugiessen und ca. 15 Min. köcheln lassen, bis die Bouillon komplett von den Linsen aufgenommen wurde. Gewürzbund entfernen. Senfsauce, Spinat und Chicorée unterrühren und nochmals aufkochen.

Auf vorgewärmten Tellern anrichten, das Fleisch auf das Linsengericht legen.




Kokos - Panna-Cotta (für 4 Pers.)


1           Limette, bio                          

250g     Quimiq
150g     Kokosmilch
50g       Zucker
1           Mango, klein


Limette heiss abwaschen und abtrocknen. Schale abreiben, Saft von 1/2 Limette auspressen. Das Quimiq in einer Schüssel glatt rühren. Kokosmilch, Zucker Limettenabrieb und Saft unterrühren. Masse in 4 Förmchen oder Gläser füllen und mind. 4 Std. - besser über Nacht - kühl stellen.

Mango schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Restliche Limette auspressen, Saft mit Mangowürfeln mischen. Die Kokos-Panna-Cotta aus den Förmchen auf Teller stürzen und mit den Mangowürfeln garnieren.




  

                    
                        















Donnerstag, 2. Februar 2017

Ausflug nach Appenzell - Ausflugstipp CH




















Wir genossen letzten Sonntag das schöne Wetter in Appenzell, dem Hauptort des Halbkantons Appenzell Innerrhoden. Es gilt als touristisches Zentrum des Appenzellerlandes und ist Ausgangspunkt für schöne Wanderungen in den Alpstein.

Eine sehr schöne Bahnfahrt mit den Appenzeller Bahnen führte uns von St.Gallen via Teufen - Gais nach dem Hauptort.

Streckennetz der Appenzeller Bahnen


Mit seinen schmucken, farbigen Holzhäusern und den geschwungenen Giebeln ist natürlich der Ort selber jederzeit einen Ausflug wert, an schönen Wochenenden wird Appenzell regelrecht überrannt von Touristen. Viele Geschäfte sind auch sonntags geöffnet und ein "Lädele" in der verkehrsfreien Zone bietet sich darum gerne an.

I n Appenzell muss definitiv niemand verhungern oder verdursten , dafür zeugen die vielen Restaurants, wo man feine Appenzeller Spezialitäten ausprobieren kann. Auch wir haben unseren Ausflug kombiniert mit einem feinen Mittagessen im Restaurant des Café-Hotel Appenzell - und es war wie immer sehr fein.

Heimwärts fuhren wir dann via Urnäsch - Herisau nach Gossau, wo wir auf den Schnellzug nach Zürich umstiegen.



Luftaufnahme von Appenzell (Quelle:Wikipedia). Blick Richtung Osten mit Fänerenspitz und Hoher Kasten. Ganz links hinten lässt sich noch das nebelverhangene Rheintal erahnen.



die altehrwürdige Löwen-Drogerie

Farben und Fassadenmalerei sind typisch für die Holzhäuser

na ja, mein Essen war ja nur halb appenzellerisch - Appenzeller Cordon Bleu mit Mostbröckli und Appenzellerkäse - nichtdestotrotz war es megafein

diese Häuser sind einfach ein Hingucker - nur die Autos auf dem Landsgemeindeplatz stören


"unser" Lokal beim Landsgemeindeplatz - empfehlenswert zum Essen (nicht nur wegen den Desserts)

typische Häuserfront


und erst dieser Ausblick den Alpstein - Bildmitte grüsst der Hohe Kasten

die letzte Zeit war es auch hier kalt - die Sitter ist ziemlich gefroren


schöner Spaziergang entlang der Sitter

die Sitter fliesst (normalerweise) durch Appenzell

von der Appenzeller Brauerei Locher berichte ich später einmal


Sitter

Blick zum Fänerenspitz (links)



auch ein Appenzeller - der Alpenbitter. Auch davon wird es einmal einen Beitrag geben




Blick vom Zug aus retour nach Appenzell

schöne Aussicht aus dem Zugsfenster- ganz oben thront der Kronberg

wenig später grüsst die Hundwiler Höhe (links)

und omnipräsent - mein Lieblingsberg !