Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Wettbewerb: wählt das schönste Bild aus 3 Jahren Zimiseite

Welches  ist das schönste Bild aus 3 Jahren Zimiseite ?

Unten seht ihr 20 Bilder, jedes einzelne davon mit Nummer und Titel versehen. Bitte schickt mir - 5. Januar ein Mail an ju.zim@bluewin.ch mit der Nummer eures Favoriten und eurem Namen.

Aus denjenigen, welche das Bild mit den meisten Stimmen gewählt haben, wird dann ein(e) Gewinner(in) ausgelost und mit einem kleinen Geschenk belohnt.



Nr. 1 -  Absinth-Dessert

Nr. 2 -  Arnisee

Nr. 3 - Bogartenlücke

Nr. 4 - Toggenburg

Nr. 5 - Seiser Alm


Nr. 6 - Fronalpstock



Nr. 7 - Appenzellerland

Nr. 8 - Katzensee

Nr. 9 - Pilatus

Nr. 10 - Lai da Palpuogna

Nr. 11 - Lenzerheide

Nr. 12 - San Salvatore

Nr. 13 - Vinschgau



Nr. 14 - Nebelmeer

Nr. 15 - Rigi


Nr. 16 - Parco San Grato
 
Nr. 17 - Ostsee

Nr. 18 - Weissenstein

Nr. 19 - Flumserberge

Nr. 20 - Zugersee


Donnerstag, 22. Dezember 2016

Spirituosen + Liköre - "Geistige Getränke"



Die Suche nach den "Erfindern" von Spirituosen (lat. spiritus = Geist), in der Umgangssprache Schnaps genannt, gestaltet sich geheimnisvoll. Man nimmt an, dass er aus dem Orient den Weg in abendländische Gefilde gefunden hat. Aegyptische Mönche sollen schon früh die Fertigkeiten der Destillerie nach Irland gebracht haben. Im Mittelalter hatten zunächst Mediziner und Apotheker die heilsame Wirkung der hochprozentigen Elixiere entdeckt
Die Experimentierfreudigkeit der Mönche in Klöstern führte dazu, dass man die Destillations-methoden immer weiter verfeinerte und somit neue, wohlschmeckende und berauschende Schnäpse und Liköre erzeugen konnte.

Nach EU-Recht gelten als Spirituosen alkoholische Flüssigkeiten, welche für den menschlichen Genuss bestimmt sind und einen Mindestalkoholgehalt von 15% Vol. aufweisen (Eierlikör 14%). Die Gewinnung des Alkohols aus diesen Getränken erhält man durch das Brennen (Destillation) aus pflanzlichen Erzeugnissen (Ausnahme: Likör ist kein Destillat).

Spirituosen werden also aus verschiedenen Erzeugnissen gebrannt. Die nachfolgende Aufzählung enthält nur die wichtigsten und bekanntesten Spirituosen.

aus Wein gebrannte Spirituosen:

  • als berühmtester Weinbrand der Welt gilt der französische Cognac, welcher aus Weissweintrauben gebrannt wird. Er ist herkunftsgeschützt, d.h. nur Weinbrand aus dem gleichnamigen Weinbaugebiet (Charente) darf diesen Namen tragen. Das Zusammenspiel von Klima, Bodenbeschaffenheit und Meeresnähe kreieren hier einen Wein, aus dem der "Trank der Götter" hergestellt wird. Der Cognac reift in Eichenholzfässern , er muss mind. 40%Vol. aufweisen

Brandy "Vecchia Romagna"


  • Armagnac ist eine geschützte Marke aus Frankreich, ist die älteste Spirituose in Frankreich und wird im Gegensatz zu Cognac in einem einzigen Brenndurchgang destilliert
  • Brandy gilt als spanischer Verwandter der berühmten französischen Weinbrände
  • Metaxa gilt als bekanntester griechische Weinbrand
  • Grappa aus Italien, Treber aus Oesterreich , Tresterbrand aus Deutschland und Marc aus Frankreich werden aus den Pressrückständen der Weinkelterei (Maische) gebrannt
  • der spanische Sherry gilt streng genommen nicht als Spirituose - es handelt sich um einen verstärkten Weisswein (Likörwein), welchem erst nach dem Gärprozess der gebrannte Alkohol zugesetzt wird.
  • Portwein, Malaga, Marsala und Madeira sind ebenfalls bekannte Likörweine
  • Asbach-Uralt ist der berühmteste Weinbrand aus Deutschland

Sherry "Sandeman"

Portwein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus Obst gebrannte Spirituosen:

       Obstbrände
  • der Calvados aus der Normandie ist ein namengeschützter Apfelbranntwein


  • Kirsch oder Kirschwasser, vor allem in der Schweiz beliebt (ca. 800 Brenner in CH)
  • Williams oder Birnenbrand
  • Zwetschgenwasser oder Slibovic
  • Vieille Prune und Vieille Poire
  • diverse Brände, u.a. Quittenbrand, Marillenbrand, Mirabellenbrand, Schlehenbrand, Vogelbeerbrand, Dirndlbrand (Kornelkirsche)
  • als Obstwasser oder Obstler bezeichnet man Mischobstbrände
      Obstgeiste

Im Gegensatz zu den Ostbränden, wo entweder aus vergorenem Saft (Calvados) oder aus der vergorenen Obstmaische destilliert wird, werden bei Geisten Früchte verwendet, die nicht zum Vergären geeignet sind, aber viel Aroma besitzen - typischerweise aus Beerenfrüchten.


aus Getreide gebrannte Spirituosen

  • Korn oder Kornbrand kommt vor allem im Norden Deutschland vor ( Doornkaat ist ein Spezialität aus Ostfriesland)

  • Whisky und Wodka gehören zu den bekanntesten Schnäpsen weltweit. Whisky oder Whiskey wird nur aus Getreide gebrannt und reift mehrere Jahre lang in Holzfässern. Man unterscheidet zwischen Blended Malt (Verschnitt) und Single Malt. Neben den bekannten Scotch Whisky (Schottland), Irischer Whiskey  und Amerikanischem Whiskey (Bourbon) gibt's seit einigen Jahren auch solchen aus der Schweiz (da die Herstellung von Bier und Whiskey bis zu einer gewissen Zeit identisch ist, produziert die Brauerei Locher in Appenzell nun auch Whisky). Wodka ist aus Getreide, Kartoffeln oder Melasse gebrannt, er ist geschmacksneutral und wird darum auch oft aromatisiert.
  • Gin ist ein Getreidebrand aus Wacholder, welcher nochmals gebrannt wird und mit einer Vielzahl von Kräutern und Gewürzen verfeinert wird. Genever aus den Niederlanden + Steinhäger aus Deutschland sind auch Wacholderbrände. 
  • Kümmelschnaps ist ein aus Kümmel hergestellter Schnaps. Er wird besonders in Norddeutschland getrunken. Aquavit aus Skandinavien erhält sein Aroma durch die Beigabe von Kümmel und Dillsamen.



 

 

 

 

 

 

 

 

aus Wurzeln gebrannte Spirituosen

  • Enzianschnaps aus der Wurzel des gelben Enzian


Spirituosen mit Anis

  • über den Absinth, der seinen Ursprung in der Schweiz hat, habe ich in einem Reisebericht schon hier geschrieben
  • Ouzo aus Griechenland
  • Pastis aus Frankreich ( Pernod ist der berühmteste Pastis )
  • Raki aus der Türkei und dem Balkan


des weitern gibt's  auch noch einen bekannten Schnaps aus Zuckerrohr (Rum), aus Agaven (Tequila) und in asiatischen Ländern aus Reis



Liköre

Liköre sind alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von 15-40% Vol. (es gibt einige Ausnahmen, z.B. Apérol 11 % Vol.). Obwohl sie im engsten Sinn zu den Spirituosen gezählt werden, kann man sie nicht mit Schnaps vergleichen. Liköre weisen einen Zuckergehalt von mind. 100 Gramm pro Liter auf. Liköre werden nicht destilliert - sie bestehen aus verdünntem Alkohol und werden mit Rahm, Milch, Obst, Kräutern, Fruchtsaft oder Wein aromatisiert.
Liköre sind beliebt als Apéritif oder als Digestif ("Verdauerli"), aber auch  als Cocktails oder Long-Drinks.

  • Amaretto ist ein italienischer Mandellikör aus Italien
  • Crème de Cassis ist ein französicher Likör aus schwarzen Johannisbeeren
  • Eierlikör wird insbesondere an Ostern und Weihnachten getrunken ( in Holland beliebt ist der Advokaat)
  • Grand Marnier (mit Cognac)und Cointreau sind beliebte Orangenliköre
  • Sambuca ist ein italienischer Anis-Likör ( mit Holunder)
  • Noilly Prat ist ein französischer, Martini + Cinzano sind italienische Wermutliköre


       
Kräuterliköre

Man unterscheidet zwischen Kräuter- und Bitterlikören. Eine Untergruppe stellen die sogenannten Magenbitter dar.

  • Jägermeister ist ein berühmter Kräuterlikör aus Deutschland ( vor allem bei Jugendlichen "in" in Kombination mit Energy-Drinks)
  • Underberg ist ein weltweit beliebter Magenbitter aus Deutschland
  • Bénédictine (in Reisebericht hier  beschrieben) und Chartreuse sind bekannte französische Kräuterliköre
  • berühmte italienische Bitterliköre Fernet Branca, Campary und Cynar ( aus Artischockenextrakten)
  • Appenzeller Alpenbitter ist der bekannteste Schweizer Bitterlikör



So das ist mein kleiner "Blick" in die Welt der Spirituosen. Nicht jeder ist natürlich angetan von diesen Getränken, als Genussmittel mit Bedacht eingesetzt ist ein "Gläsli" nach einem feinen Essen etwas wirklich Feines. Und ein Kräuterschnaps bei Nichtwohlsein - manchmal besser als ein Medikament Auch beim Kochen kommen solche Getränke zum Einsatz - sei es in der Sauce oder in der Suppe - aber auch bei besonderen Desserts.










     

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Weihnachtsessen 2016 Hobbychöch Seebach




Letzten Samstag fand das diesjährige Weihnachtsessen der Hobbychöche statt. Um 14.30 Uhr  begannen wir Köche mit der Vorbereitung des achtgängigen Menüs, um 18.30 Uhr trafen die Frauen ein und der Abend konnte mit dem Apéro beginnen.




es wurde geschnetzelt wie wild




Mise en place

gewürfelte Selleriestückchen

sieht fein aus, oder?

Vorbereitung der Käsechips

die Zucchetti werden gefüllt

filigrane Arbeit ist gefragt

Arbeitsplan: wer macht was und wann wird serviert

der Kuchen ist gebacken


das Anrichten und Servieren ist Teamarbeit

uih -der Blogger im Stress

der kleine Esssaal wurde feierlich geschmückt


hübsche Deko















































pünktlich um 18.30 Uhr war der Apéro bereit







Hier noch die Rezepte :


Sellerie-Limonen-Suppe (für 6-8 Pers.)


400g              Knollensellerie                  

200g              Kartoffeln, mehligkochend
1                    Limone
1                    Zwiebel. mittelgross
3-4 EL           Olivenöl
1/2 dl             Noilly Prat
1 dl                Weisswein
ca. 8 dl          Gemüsebouillon
50g                Bündnerfleisch
1 Bund          Petersilie
1 1/2 dl          Rahm
                      Salz, Pfeffer



Sellerie und Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Die Schale der Limone dünn abreiben, Saft auspressen. Zwiebel schälen und fein hacken.


In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, die Zwiebel darin glasig dünsten. Sellerie- und Kartoffelwürfel, Noilly Prat und Weisswein dazugiessen und auf grosser Hitze zur Hälfte einkochen lassen.
Dann die Bouillon, die Hälfte der abgeriebenen Limonenschale und 2 EL Limonensaft beifügen. Die Suppe zugedeckt ca. 20 Min. kochen lassen, bis Kartoffeln und Sellerie gut weich sind.
Inzwischen das Bündnerfleisch in feine Streifchen schneiden. Petersilie fein hacken.
Die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Rahm beifügen und die Suppe nochmals aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In vorgewärmten Tellern oder Tassen anrichten, je etwas Bündnerfleisch, Petersilie und restliche Limonenschale darüberstreuen.




Gemischter Salat mit Käsechips (für 6-8 Pers.)




 

Für die Käsechips den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Ein grosses Blech mit Backpapier belegen. 100g Parmesan (am Stück, ohne Rinde) fein reiben (am Besten geht das mit der Zyliss-Raffel). Käse mit 1/2 TL Paprika und Pfeffer mischen. Jeweils ein gehäufter TL Masse als kleine Häufchen mit etwas Abstand auf das Blech geben und flach drücken.
Im Backofen auf der mittleren Rille 3-4 Min. goldbraun backen. Herausnehmen und das Backpapier sofort vom Blech ziehen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Verschiedene Salate (Nüsslisalat ,Friséesalat und Radicchio) in mundgerechte Stücke zupfen.  In eine grosse Schüssel geben. Radieschen in Scheiben schneiden und dazugeben. Petersilie schneiden und dazugeben.

Aus Weissweinessig, Gemüsebouillon, Noilly Prat, mildem Senf, Olivenöl, Salz und Pfeffer eine Sauce zubereiten. Unmittelbar vor dem Servieren den Salat mit der Sauce mischen und in tiefe Teller anrichten. Die Käsechips dekorativ hineinstecken und den Salat sofort servieren.



Zanderfilet auf Senf-Kartoffelstock (für 4 Pers.)

4                  Zanderfilets
1/2 Staude   Stangensellerie                   

100g            Dörrtomaten, eingelegt
3                  Knoblauchzehen
4 Zweige     Thymian
2-3 Zweige  Rosmarin
600g            Kartoffeln, mehligkochend
                    Butter
1 dl              Rahm
1 dl              Milch
2-3 EL         Senf, grobkörnig
                    Salz, Pfeffer, Muskat



Die Filets kurz unter kaltem Wasser spülen, abrocknen und nach allfälligen Gräten abtasten. Stangensellerie waschen und schräg in ca. 4cm lange Stücke schneiden. Das Gemüse über Dampf oder im Salzwasser 5 Min. blanchieren, dann kurz unter fliessendem, kalten Wasser abschrecken und abtropfen lassen.
Dörrtomaten abtropfen lassen und der Länge nach halbieren. Knoblauchzehen schälen, 1 davon sehr fein hacken. Kartoffeln schälen und je nach Grösse vierteln oder sechsteln. In wenig Salzwasser weich kochen.
Inzwischen in einer mittleren Pfanne den gehackten Knoblauch in 1 EL Butter andünsten, dann mit Rahm und Milch ablöschen. Den Senf unterrühren und alles mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Die weichen Kartoffeln abschütten, gut abtropfen lassen und noch heiss durch das Passevite direkt in den Senfrahm passieren (zum Pürieren auf keinen Fall den Stabmixer verwenden)Das Püree nur kurz durchrühren, damit es locker und luftig bleibt. Nochmals abschmecken und auf kleinster Stufe warm halten.

In einer Bratpfanne den Stangensellerie im Olivenöl kurz kräftig anbraten. Die Dörrtomaten beifügen und kurz mitbraten. Herausnehmen und zugedeckt warm stellen.

Die Fischfilets mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen. Im Bratensatz den Stangensellerie solange braten, bis die Ränder leicht braun werden. Dann die Kräuter und die 2 ganzen Knoblauchzehen dazugeben, Fischfilets wenden und während 3-4 Min. fertig braten. Gegen Ende der Bratzeit 2 EL Butter beifügen und aufschäumen lassen. Sellerie/Dörrtomaten hinzufügen und nur noch gut heiss werden lassen.

Das Kartoffelpüree auf vorgewärmten Tellern anrichten und den Fisch mit Sellerie/Dörrtomaten darauf anrichten. Mit der  Bratbutter vom Fisch beträufeln.




Kalbsfilet mit Karotten-Dill-Sauce (für 4-5 Pers.)

500-600g              Kalbsfilet
                             Salz, Pfeffer          


1 EL                     Bratbutter
1 dl                       Noilly Prat
250g                     Karotten
1 EL                     Butter
1                           Schalotte
0,5 dl                    Noilly Prat
0,5 dl                    Weisswein
0,5 dl                    Gemüsebouillon
2 EL                     Doppelrahm
1 Bund                 Dill
80g                       Butter


Den Backofen auf 80 Grad vorheizen und eine Platte mitwärmen. Das Kalbsfilet mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Bratpfanne die Bratbutter kräftig erhitzen und das Filet darin je nach Dicke rundum 4-5 Min. anbraten. Sofort auf die vorgewärmte Platte legen und im 80 Grad heissen Ofen 1 1/2 - 1 3/4 Std. nachgaren lassen.
Den Bratensatz mit 1 dl Noilly Prat auflösen und zur Hälfte einkochen lassen. Durch ein feines Sieb in ein kleines Gefäss giessen.

Karotten schälen. Eine Karotte in sehr kleine Würfelchen schneiden und in einer kleinen Pfanne in 1/2 dl gesalzenem Wasser 2 Min. kochen. Dann abgiessen und beiseite stellen.
Die restlichen Karotten in Scheiben schneiden. Mit 1/4 l Wasser und 1 EL Butter in einen Topf geben und zugedeckt 30 Min. kochen lassen. Abschütten, dabei den Sud auffangen. Die Karotten so essen oder für eine Suppe weiterverwenden.

Schalotte schälen und fein hacken. Mit Bratenjus, 0,5 dl Noilly Prat, Weisswein, Gemüsebouillon und dem Karottensud in einen Topf geben und auf knapp 1,5 dl einkochen lassen.
Dann den Doppelrahm beifügen und die Sauce mit dem Stabmixer sehr fein pürieren.
Dill fein hacken. Unmittelbar vor dem Servieren die Ofentemperatur auf 230 Grad erhöhen und das Kalbsfilet in aufsteigender Hitze 6-7 Min. Temperatur annehmen lassen.
Gleichzeitig vor dem Servieren die Karottensauce nochmals aufkochen, Kartoffelwürfelchen und Dill beifügen. 80g Butter in Stücken in die kochende Sauce geben und einziehen lassen. Mit Salz und Pferffer abschmecken.

Das Kalbsfilet in Scheiben aufschneiden. Auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit Karottensauce umgiessen.




Pistazien-Zitronen-Reis (für 4 Pers.)

200g                Langkornreis
50g                  grüne Pistazienkerne
50g                  Butter
1                      Zitrone


Reis in Salzwasser nur solange kochen, dass er noch gut körnig ist.  In ein Sieb abschütten und über Dampf warm halten oder in einer Gratinform im auf 80 Grad vorgeheizten Backofen ca. 30 Min. trocknen lassen.
Pistazien grob hacken. In einer beschichteten Bratpfanne die Butter schmelzen, Pistazien beifügen und leicht rösten. Die Schale der Zitrone fein dazureiben und kurz mitdünsten. Dann den gekochten Reis beifügen, alles gut mischen und anrichten.




Gefüllte Zucchetti (für 2-3 Pers.)

1                     Zucchetti
je 1/4              Peperoni, rot+gelb
1/2                  Bundzwiebel
1/2                  Knoblauchzehe
1 TL               Thymianblättchen
3/4 dl              Rahm
                       Salz, Pfeffer, Olivenöl
1/2                  Zitrone
                       Butter
1/2 dl              Gemüsebouillon
1 EL               Parmesan
1/2 EL            Paniermehl


Zucchetti in ca. 3cm hohe Stücke schneiden, zum Füllen das Innere mit einem kleinen Löffel sorgfältig auslösen und sehr fein würfeln, benötigte Menge ca. 2 EL. Von den Peperonivierteln mit einem Sparschäler die Haut abziehen und - je 2 EL - in ca. 3mm feine Würfelchen schneiden.

Die Zwiebel sowie die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. In Olivenöl bei kleiner Hitze dünsten, die gewürfelten Peperoni und Zucchetti beifügen, Hitze erhöhen, das Gemüse kurz sautieren, dann Rahm und Thymianblättchen beifügen. Mit Salz und einem Hauch Cayenne würzen und so lange köcheln lassen, bis sich Gemüse und Rahm verbinden. Zum Schluss mit ein paar Tropfen Zitronensaft und Pfeffer aromatisieren.

Die Gemüsemischung in die Zucchetti einfüllen und diese in eine Gratinform stellen. Den Backofen auf 225 Grad vorheizen, Paniermehl mit Parmesan mischen und auf die gefüllten Zucchetti verteilen, mit Butterflocken belegen, die Bouillon darübergiessen und im Backofen ca. 20Min. überbacken.


vor dem Dessert gabs noch das Käsebuffet





Schokoladenkuchen ( 12-16 Stück)

80g                 Vollmilchschokolade
125g               Edelbitterschokolade (mind. 47%)
1 Blatt            Backpapier
1 TL               Butter                         
zum Kuchen servierten wir noch Vanilleglacé und Baileys im Glas

1 TL               Mehl
175g               weiche Butter
125g               Zucker
1 TL               Vanillepaste oder 1 Vanilleschote, ausgekratzte  
                       Samen
5                     Eier
1 Brise            Salz
120g               gemahlene Mandeln


Beide Schokoladesorten grob hacken und in eine grosse Schüssel geben. Ueber einem heissen  (nicht mehr kochendem ) Wasserbad langsam schmelzen lassen. Leicht abkühlen lassen.
Inzwischen den Boden einer Springform von 26cm Durchmesser mit Backpapier belegen und den Rand aufsetzen. Rand und Backpapier leicht bebuttern und mit ganz wenig Mehl ausstäuben. Die Form kühl stellen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die weiche Butter, den Zucker und die Vanillepaste oder Vanillesamen mit dem Handrührgerät 5 Min. zu einer hellen Masse aufschlagen.

Eier trennen, Eigelb kühl stellen. Ein Eigelb nach dem andern unter die Masse schlagen und nochmals 2-3 Min. weiterschlagen. Dann langsam die flüssige Schokolade einlaufen lassen. Nun von Hand mit einem Gummispachtel die Mandeln unterziehen.

Die Eiweisse mit dem Salz steif schlagen und sorgfältig mit dem Spachtel unter die Schokoladencrème ziehen. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen.
Den Schokoladekuchen im 180 Grad heissen Ofen auf der zweituntersten Rille ca. 30 Min. backen (er soll schön gebacken, aber innen noch feucht sein). Herausnehmen und in der Form abkühlen lassen. Zum Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestäuben und in kleinere Stücke schneiden.