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Donnerstag, 15. Juni 2017

Carreise Kroatien - Reisebericht 1. Teil





Wir sind wirklich auf den Geschmack gekommen - auch dieses Jahr unternahmen wir eine 8-tägige Carreise, diesmal nach Kroatien.






Vorneweg, es war auch diesmal eine super Reise, auf der wir viele Eindrücke und Lehrreiches über ein sehr interessantes Land erhielten.

Reiseroute via Villach - Bled - Ljubljana - Plitvicer Seen


Der 1. Reisetag (Samstag) führte uns via Arlberg - Innsbruck ins Bundesland Kärnten nach Villach, wo wir das 1. Mal im Hotel übernachteten. Am Sonntag fuhren wir über die Grenze nach Slowenien, einen sehr hübschen Kleinstaat, welcher der Schweiz oder Oesterreich ähnelt.
In Bled, einem bekannten Luftkurort, genossen wir einen Aufenthalt, bei dem wir diesen malerischen Ort besichtigen konnten. Auf dem Bleder See werden die Touristen in sogenannten Pletnas - traditionelle Holzruderboote - über den See zur einzigen slowenischen Insel mit ihrer gotischen Marienkirche drauf gefahren. Und ich verzichtete schweren Herzens auf die hiesige kulinarische Spezialität - die Bleder Crèmeschnitte ( es war selbst für mich zu früh für so was).

Bleder See mit Burg


die Pletnas werden von Pletnars auf dem See gesteuert


die Marienkirche auf der kleinen Insel




In Ljubljana (deutsch: Laibach), der Haupstadt Sloweniens, gab es Mittagspause und wir hatten Zeit,  diese faszinierende Universitätsstadt individuell zu besichtigen. Ueberragt wird sie von einer mittelalterlichen Burg und die Ljubljanica fliesst unter etlichen Brücken durch sie durch. Nicht umsonst gilt Ljubljana als eine der kleinsten und charmantesten Hauptstädte Europas - eine Stadt, deren Name "die Geliebte" bedeutet.


ein Mix verschiedener Baustile in der ganzen Stadt





schöne Altstadt

Tanzvorführungen

viele, hübsche Restaurants - die slowenische Küche hat einen hervorragenden Ruf




die Burg thront über der Stadt

Blick von der Burg auf die Stadt





so geht's











Kurz nach der Grenze erreichten wir die erste Grossstadt Kroatiens - Karlovac - wo die örtliche Reiseleiterin zustieg, welche uns nun für kommenden 3 Tage begleitete.
Erstmals sahen wir hier in dieser Stadt, dass noch heute nicht alle Spuren des schlimmen Kroatienkrieges (1991-1995) verschwunden sind. Krass, dieser Unterschied zu Slowenien, welches vom Krieg praktisch verschont blieb.

Auf der Fahrt hinunter Richtung Nationalpark erklärte uns die Reiseleiterin, dass das Land wie viele Länder unter der Weltwirtschaftskrise leidet und viele junge Kroaten dass Land verliessen oder an die Küste zogen, um in der Touristikbranche zu arbeiten. Der Fremdenverkehr ist ein wichtiges Standbein in Kroatien; er war es schon vor dem Krieg und ist nun innerhalb der letzten 15 Jahre wieder spektakulär angewachsen.

Gegen Abend erreichten wir den Nationalpark Plitvicer Seen und übernachteten im Hotel am Rande des Parks.

Am 3. Tag besichtigten wir zu Fuss und per Boot den Nationalpark, welcher die berühmteste Naturattraktion Kroatiens ist - ein Paradies aus 16 oberirdischen Seen, welche alle auf einer Strecke von 8km durch Wasserfälle miteinander verbunden sind.  Ein Netz aus gut markierten Wegen und Holzstegen ermöglichen die Besichtigung dieses Naturschauspiels. Hier wurden in den 1990er-Jahren auch die Winnetou-Filme gedreht (Der Schatz im Silbersee).



die verschiedenen Seen des Nationalparks


an den Seen entlang führt des Holzsteg






hört ihr das Plätschern ?




nicht nur das Wasser ist ein Hingucker

dieser Steg über dem stiebenden Wasser - super



man kommt nicht aus dem Staunen raus



 
 
 zuletzt noch ein Bild von Winnetou auf dem Plivicer-, ach nein, auf dem Silbersee
 


die Carreise hat sich für mich schon jetzt mehr als gelohnt, trotzdem geht's am Nachmittags  weiter und wir erreichen gegen Abend das Küstenstädtchen Brela an der Makarska-Riviera.

So, das war Teil 1, die Reise geht nächste Woche weiter...  Bye za sada




























Kommentare:

  1. Lieber Jürg,
    ich war schon gespannt was du uns als Erstes zeigen wirst, deine Begeisterung für die Plitvicer Seen teile ich gerne, vor über 30Jahren waren die Wege zwar noch nicht so gediegen angelegt - das Naturphänomen hat mich schon damals sehr in seinen Bann gezogen.
    Nun bin ich gespannt wos weitergeht, denn an der Küste und auf den Inseln bin ich vor dem Krieg viel gewandert.
    Grüsse von Erika

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    1. Hoi Erika
      dieser Nationalpark ist schon was besonders. Wobei auch noch Bilder vom Krka-Park kommen. die Inseln haben wir nicht besucht, in einer Woche kannst du halt nicht alles sehen. Gruess Jürg

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  2. Ganz tolle Bilder, Jürg. Da hast du ja so einiges erlebt!
    Hast du keine Probleme mit so weiten Carreisen? Ich bin nach der Fahrt nach Südfrankreich jeweils fix und fertig und bin froh, einige Tage ohne Car verbringen zu dürfen.
    Gruss vom Werner

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  3. Hoi Werner
    Nein, bis vertragen wir die Carreisen sehr gut. Wobei wir bis jetzt nur in Bussen fuhren, in denen nur 30 Personen Platz haben. Und das Programm ist ja so gestaltet dass du immer wieder mal individuell etwas besichtigen oder Pause machen kannst. Lg Jürg

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