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Samstag, 20. Juni 2026

Carreise " Königliches Belgien" - 1. Teil





Mitte Mai unternahmen wir eine 7-tägige Busreise mit Twerenbold nach Belgien. Und eine Nachrechnung ergab - es war schon unsere 10. Busreise. Auch diese Reise war gut organisiert, die Mitreisenden waren alles angenehme Leute.
Hier mein kleiner Reisebericht, gespickt mit einigen Fotos :


1. Tag

Am Sonntag um 07.00 Uhr brachte uns ein Zubringerbus vom Zürich-Flughafen zum modernen Twerenbold-Reiseterminal nach Baden-Rütihof, wo sich die Reisenden auf ihre Busse an die jeweiligen Destinationen aufteilten.

im Twerenbold-Reisezentrum - links "unser" Königsklassebus nach Belgien






Danach begann unsere Fahrt nach Belgien - es ging rund 700 km über Elsass - Metz - Luxemburg - Brüssel nach Gent, wo wir fünf Nächte im zentral gelegenen Hotel Monasterium PoortAckere übernachteten und von da aus noch andere Orte besichtigten.



unser Hotel in Gent war früher ein neugotisches Kloster












2. Tag

Heute sind wir in Gent unterwegs: vormittags gabs eine interessante Stadtführung, am Nachmittag und Abend sind wir individuell unterwegs, um Gent zu entdecken.
Die nachfolgenden Bilder mit blauem Himmel wurden erst am 4. Tage abends gemacht, da das Wetter die ersten Tage leider nicht so mitspielte wir wir wollten.


der ehemalige Hafen von Gent. Die Universitätsstadt - drittgrösste in Belgien - gilt als das lebendige, historische Herz Flanderns. Im Mittelalter war Gent dank des Tuchhandels eine der mächtigsten und reichsten Metropolen Europas. Das historische Zentrum ist sehr gut erhalten






durch die rund 80'000 Studierenden der Universität Gent herrscht in den Gassen, hippen Cafés und Bars ein internationales Flair.


































Burg Gravensteen










das alte Postgebäude ist ein architektonisches Juwel, es wurde für die Weltausstellung 1913 erbaut. Nachdem die Post das Gebäude verliess, wurde es aufwendig saniert und umgenutzt. Heute beherbergt es ein Boutique-Hotel, ein Bistro sowie moderne Einkaufsläden






Gent ist Heimat eines der bedeutendsten Kunstwerke der Menschheitsgeschichte. in der St.-Bravo-Kathedrale befindet sich der weltberühmte Genter Altar - er gilt als das am häufigsten gestohlene und am heftigsten umkämpfte Kunstwerk der Welt.



 

3. Tag


Heute fuhren wir mit dem Car nach Brügge, wo wir vormittags eine Altstadtbesichtigung mit Grachtenfahrt genossen. Nachmittags erkundeten wir Brügge noch individuell, leider bei Regenwetter.










berühmt sind die Brügger Grachten, die man per Boot befahren kann


























Brügge war im Mittelalter durch einen Wasserlauf direkt mit dem Meer verbunden und entwickelte sich so zur reichsten Handelsmetropole Europas. Als der Meeresarm immer weiter zusandete, konnten die grossen Handelsschiffe die Stadt nicht mehr erreichen. Die Kaufleute zogen ins nahegelegene Antwerpen um, Brügge verarmte und fiel in einen fast 400 Jahre andauernden Dornröschenschlaf. Heute gehört der gesamte historische Stadtkern zum UNESCO-Weltkultturerbe und das "Venedig des Nordens" zieht jährlich Millionen von Besuchern an



 .







































4. Tag

Am Mittwoch stand  Antwerpen auf dem Programm , auch wieder mit einer Führung und individueller Besichtigung.



der Bahnhof Antwerpen-Centraal gilt als einer der schönsten Bahnhöfe der Welt und ist ein architektonisches Meisterwerk. Errichtet wurde er zwischen 1895 und 1905 im Auftrag von König Leopold II ( ging als "Bauherren-König" in die Geschichte ein, da er das Gesicht Belgiens durch monumentale Bauwerke radikal veränderte ). Es wurden über 20 verschiedene Marmor- und Steinarten verwendet. Heute fahren die Züge aber unterirdisch auf vier Stockwerken ein und aus
















Antwerpen ist das wichtigste globale Zentrum für Diamantenhandel. Rund 86% aller Rohdiamanten und 50% aller geschliffenen Diamanten weltweit passieren die belgische Hafenstadt. Das stark gesicherte Viertel liegt direkt neben dem Bahnhof. Jahrhunderte lange bildeten orthodoxe Juden das Fundament des Marktes, heute wird der Diamantenhandel in erste Linie von indischen Händlern geprägt.






















die Gebäude auf dem Grote Markt spiegeln den enormen Reichtum Antwerpens im 16. und 17. Jahrhunderts wieder






Einkaufstrasse
































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