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Donnerstag, 16. Januar 2014

Küchenschlacht - TV-Kochsendung

Die Zahl der Kochsendungen im TV ist ja mittlerweile immens geworden, vor allem im Deutschen Fernsehen gibt es keinen Sender ohne solche Sendungen. Als Hobbychoch habe ich natürlich schon überall reingeguckt, um Neues kennenzulernen. Wie bei anderen Sendungsformaten (Krimis, Quiz etc.) gibt es auch bei Kochsendungen solche, die man gerne anschaut und andere, die man nicht so mag. Auch hier sind die Geschmäcker total verschieden, für mich persönlich ist z.B. das Swiss-Dinner auf Tele Züri mehr eine Lifestyle-Show als eine Kochsendung, bei der man was lernen kann.
www.zdf.de/kuechenschlacht
Mein Favorit für eine lehrreiche, aber auch unterhaltende Kochsendung ist auf ZDF die Küchenschlacht. In dieser Sendung treten Mo-Fr Hobbychöche (nicht nur Männer!) mit einer Speise gegeneinander an - gecoacht werden sie in der ganzen Woche von einem Fernsehkoch. Jeden Tag kochen sie ein eigenes Essen, haben 30 Min. Zeit inkl. Anrichten, das Ganze wird am Schluss von einem Spitzenkoch gekostet und beurteilt. Derjenige Hobbychoch, welchen den Tester am wenigsten überzeugt, fliegt aus dem Wettbewerb, die anderen dürfen am Folgetag wieder ihre Künste zeigen. Montags beginnt die Küchenschlacht mit 6 Kandidaten, am Freitag folgt dann das Finale mit den 2 besten Kandidaten. 
Die Küchenschlacht wird im ZDF von Mo-Fr je um ca. 14.30 Uhr ausgestrahlt ( da kann aber nicht jedermann dabei sein), aber da gibt es ja noch die Replay-Funktion.


Montag, 6. Januar 2014

WWW Wanderblog - widmerwandertweiter

Die Idee oder besser gesagt die Inspiration zu meinem Blog fand ich beim Blog des "Wanderpapstes" der Schweiz, Thomas Widmer - Reporter beim Tages-Anzeiger. T.W. publiziert  in dieser Zeitung Wanderkolumnen ( + zusätzlich alle paar Wochen in der Schweizer Familie). Daneben betreibt er seit 2010 einen eigenen Wanderblog in dem er täglich einen Beitrag schreibt. Alleine schon anhand der Seitenaufrufe auf WWW sieht man, dass sich sein Blog in anderen  Dimensionen als Zimiseite bewegt und ich dagegen nur ein kleiner Lehrling bin. Umso mehr hat es mich gefreut, dass er Hilfestellung zu meinem Blog gab, ja ihn sogar noch empfohlen hat. T.W. schreibt in seinen täglichen Einträgen mehrheitlich über teilweise lustige oder skurrile Dinge, welche er bei seinen Wanderungen erlebt oder entdeckt hat, das Ganze untermalt mit Fotos. Die ganzen Wanderkolumnen aus der Zeitung findet man ebenfalls auf dem Blog, und zwar auf der rechten Seite unter der Rubrik "Meine Links". Hier kann man die Wanderreportagen noch zusätzlich mit Fotos der ganzen Tour betrachten, was ich sehr interessant finde. Aus diesen Wanderreportagen sind auch schon 3 Bücher - mit Namen " Zu Fuss" entstanden. Was ich als Hobbychoch natürlich auch noch an WWW schätze, ist die Sympathie von T.W. zu gutem Essen, man erhält nicht nur über Wanderungen, sondern auch deren kulinarischen Genusspausen - sprich Restaurants - nützliche Tipps.


Montag, 30. Dezember 2013

Sauternes - Dessertwein

Da ich absolut kein Fan von Schaumweinen ( diese Weine enthalten Kohlensäure ) wie z.B. Champagner oder Sekt bin, werde ich es geniessen, am 1. Januar mit einem Dessertwein das Neue Jahr anzustossen (Dessertwein kann zu Apéro oder Dessert genossen werden). Als Dessert- oder Süsswein bezeichnet man einen Wein mit einer hohen Restsüsse und einem meist niedrigen Alkoholgehalt ( Süssweine mit erhöhtem Alkoholgehalt sind Vino Santo oder Portwein).  

Der süsse, vollmundige Geschmack entsteht dadurch, dass die Weinhefe abstirbt, bevor der vorhandene Zucker zu Alkohol vergoren ist. Für den typischen Dessertwein werden vollreife oder getrocknete (Strohwein) Beeren verwendet. Eine Spezialität stellt der Eiswein dar, bei welchem nur gefrorene Beeren gelesen und abgepresst werden. Auch die Schweiz (Wallis) kennt berühmte Süssweine wie der Malvoisie (Pinot Gris), Ermitage oder Amigne.

Eine winzige Region des berühmten Bordeaux-Weinbaugebiet in Frankreich (40km von Bordeaux entfernt) ist in der ganzen Welt bekannt für ihren herrlichen, edelsüssen Wein - das flüssige Gold - den Sauternes .1669 Hektar Rebfläche ist 5 Gemeinden ( Sauternes, Barsac, Preignac. Bommes, Fargues) vorbehalten, auf denen die Sauternes-Weine angebaut werden. Für die Qualität des Weines ist das Klima verantwortlich : Eine etwas höhere Durchschnittstemperatur, wenig Regen - und vor allem viel Herbstnebel, denen schöne, sonnige Tage folgen. Dieses Wechselbad des Klimas ermöglicht die Entwicklung eines kleinen Pilzes, dem Botrytis cinera,


Botrytis cinera
der die Trauben befällt und sie schrumpfen lässt und das als Edelfäule bezeichnete Phänomen hervorruft. Die Schrumpfung der Trauben bewirkt eine Konzentration des Zuckergehaltes und ermöglich so die unvergessliche Qualität des Weines. Erst wenn die die Beeren zu Trockenbeeren geworden sind, beginnt die aufwändige Weinlese. Der Reifeprozess des Weines vollzieht sich während 2-3jähriger Lagerung in Eichenfässern. Laut dem Weinatlas von Hugh Johnson werfen selbst die teuersten Jahrgänge für ein Weingut keinen grossen Gewinn ab.



Chateau d'Yquem
 Ausser dem Chateau d'Yquem (einziger Sauternes Premier Cru Supérieur) gehe es den Winzern mehr ums Prestige als um den Mammon.  Zudem sind die Erträge winzig : Aus Hundert ha Rebland entstehen im Chateau d'Yquem keine tausend Flaschen Wein.  Die Preise für diese Weine sind dementsprechend astronomisch.
Generell gilt: Je älter, desto teurer.



Für uns Normalos gibt es jedoch auch im Detailhandel feine und günstige Sauternes - im Coop  einen Sauternes Les Sables d'Or für Fr. 14.95 (50cl).
 
PS : Zum Apéro am 1.1. gibt es bei mir Blauschimmelkäse mit Vanillekaki, serviert mit einem Sauternes.