Die letzten Tage hatten es temperaturmässig in sich, schon lange war es nicht mehr so frostig kalt wie jetzt. Tagsüber zeigte das Thermometer im Flachland zwischen - 5 und - 9, in der Nacht bis - 14 Grad an. Dazu wehte teilweise noch eine zügige Bise, was das Ganze nicht angenehmer machte.
Angesicht der Tatsache, dass es nun aber ab morgen Freitag schon wieder Plusgrade gibt und am Wochenende bis 11 Grad angesagt sind, liess ich mir es nicht nehmen, am letzten Februartag noch einen kleinen Ausflug nach Romanshorn zu unternehmen.
Dort, an den Gestaden des Bodensees, hat die Kombination Kälte und Wind kleine Naturwunder entstehen lassen. Wassertropfen werden über die Oberfläche des Sees geblasen und gefrieren an Land. So wurde das Seeufer zur Naturkunstgalerie.
Gegenwärtig ist ja wieder die Fasnacht, oder die 5. Jahreszeit, wie sie auch genannt wird, im Gange. Da ich in der Stadt Zürich lebe und auch hier aufgewachsen bin, ist für mich dieser Brauch nicht so präsent. Im Kanton Zürich wird die Fasnacht nicht so zelebriert, da Zürich protestantisch ist. Und weil bekanntlich die Reformation die vorösterliche Fastenzeit abschaffte und damit auch die Fasnacht in Vergessenheit geriet, wird dieser Brauch heute insbesondere in katholischen Gegenden gefeiert.
Die Fasnachtshochburgen der Schweiz sind die Innerschweiz (vor allem Luzern) und Basel mit dem berühmten Morgenstreich (nächsten Montag).
Was ich persönlich an der Fasnacht mag, ist natürlich das Fasnachtsgebäck, namentlich die Fasnachtschüechli oder die Schenkeli.
Wie ihr wisst, bin ich ein Migros-Kind. Es gibt meines Erachtens einige Artikel, die in der Migros einfach am Besten sind und dazu gehören in 1. Linie die Fasnachtschüechli.
Sogar Leute, welche nicht unbedingt Migrosfan sind, attestieren mir, dass die Fasnachtschüechli der Migros nicht zu toppen sind. Ich persönlich finde, auch die Schenkeli sind beim orangen Riesen die Besten.
Und dies, obwohl diese Waren aus einer Grossbäckerei kommen. In Feinkostläden oder kleineren Bäckereien sind mir diese Backwaren meist zu mastig, zu fettig , zu süss etc.
Und so bin ich zwar kein typischer "Fasnächtler", aber wegen der Fasnachtschüechli und Schenkeli freue auch ich mich jeweils auf die Fasnachtszeit.
Hier noch ein Film über die Migros-Produktion der Fasnachtschüechli :
und noch ein Rezept zum Selbermachen der Chüechli :
An einem wunderschönen Samstag im Januar nahm ich die Einladung meines Kollegen an, mich seiner organisierten Wanderung anzuschliessen.
Mit dem Zug via Luzern durchs Entlebuch nach Schüpfheim, dort umsteigen aufs Postauto zum beliebten Luzerner Ferienort Sörenberg. Dort angekommen, nahmen wir die Gondelbahn hinauf zum Bergrestaurant Rossweid.
Nach einem Kaffee wanderten wir in 3 Std. auf einem der schönsten Winterwanderwege durch die Biosphäre Entlebuch zum bekannten Kemmeribodenbad mit seinen legendären Meringues.
die Winterwanderwegweiser sind rosarot
ab der Rossweid überquert der Weg die Skipiste - Sicht Richtung Schüpfheim wo noch Nebel liegt
Blick Richtung Osten zum Brienzer Rothorn
der markante Hohgant voraus
nach ca. der Hälfte des Wanderweges kommen wir beim Berggasthaus Salwideli vorbei. Rechts oben der südlichste Gipfel der Schrattenfluh - der Schibengütsch
es geht nun langsam ins Kemmeribodenbad hinunter - vom luzernischen Entlebuch ins bernische Emmental
beim Schneebergli ist ein Besuch des hübschen Hofladens ein Muss
ins Kemmeribodenbad hinunter verlässt uns die Sonne
nun grüsst noch das Augstmatthorn vor uns, das ich auf einer Wanderung im Sommer von Habkern aus bestiegen habe
Blick Richtung Westen ins Emmental, tief unter uns nun das Kemmeribodenbad