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Montag, 15. September 2014

Herbstsalat mit gerösteten Kürbisschnitten+Pilzen / Lapin à la Languedocienne / Zwetschgenknödel mit Pfiff - Hobbychochmenü 11.9.14

An unserem letzten Kochabend gabs folgendes Rezept :


Herbstsalat mit gerösteten Kürbisschnitten + Pilzen
Lapin à la Languedocienne mit Bramatamais
Zwetschgenknödel mit Pfiff


Herbstsalat mit gerösteten Kürbisschnitten + Pilzen (für 4 Pers.)


500g     Kürbis ( z.B. Butternuss, Muskat )
3           Schalotten
300g     frische Pilze, gemischt
1           kleiner Blattsalat
             Olivenöl, Aceto balsamico bianco, Salz, Pfeffer


Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Kürbis schälen und in feine Schnitze schneiden. Schalotten schälen und halbieren. Aus Oel, Aceto, Salz und Pfeffer ein Dressing zubereiten. Die Kürbisschnitten und die Schalottenhälften mit dem Dressing bestreichen und auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen. Im Ofen ca. 20 Min. rösten.

Pilze rüsten und ebenfalls mit dem Dressing bestreichen. Nach 10 Min. die Kürbisschnitten aus dem Ofen nehmen und die Pilze ebenfalls auf das Backblech geben und nochmals 10 Min. im Ofen rösten.

Salat waschen. Anrichten auf einem Salatbett, Pilze und Schalotten darüber geben. Mit Dressing beträufeln.


Lapin à la Languedocienne (für 4 Pers.)

4          Kaninchenkeulen
4          Knoblauchzehen
2          Rüebli
2          Stangensellerie
500g    Tomaten
5dl       Rotwein
1          Rosmarinzweig
1          Thymianzweig
2          Zwiebeln
            Oel zum Anbraten, Salz


Rüebli und Zwiebeln schälen und in grobe Stücke schneiden, Selleriestangen in feine Ringe schneiden. Keulen mit Salz würzen, rundherum in Oel gut anbraten. Rüebli, Zwiebeln, Sellerie, Knoblauch und Kräuterzweige kurz mitdünsten und mit Rotwein ablöschen.
1/2 Stunde zugedeckt bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Tomaten mit Heisswasser überbrühen und Haut entfernen. Abkühlen lassen, dann vierteln.

Nach 1/2 Stunde die Tomaten dem Fleisch beifügen und ohne Deckel nochmals 1/2 Stunde köcheln lassen. Die Sauce sollte schön eindicken, evtl. noch ein wenig Butter bemehlen und in Flocken zur Sauce geben. Ganz lecker ist, wenn man am Schluss die Sauce noch mit ein wenig Sherry oder Marsala verfeinert.


Bramata-Mais

200g        Bramata-Mais (grobkörnig)
1              Zwiebel
2 EL        Olivenöl
1 Würfel  Pilzbouillon
50g          Butter
2 dl          Weisswein


Zwiebel fein hacken und im  Oel glasig andünsten. Mais beigeben und kurz mitdünsten. Mit Weisswein ablöschen und 1/2l Wasser dazugeben. Bouillonwürfel zerbröselt beigeben und bei schwacher Hitze ca. 40 Min. köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.
Vor dem Servieren noch die Butter beigeben und nochmals kräftig rühren.

Zum Hauptgericht servieren wir als Farbtupfer noch ein wenig gedünstetes Gemüse.



Zwetschgenknödel (für 4 Pers.)

350g         Kartoffeln, mehligkochend
80g           Mehl
20g           Butter
1/2 TL      Salz
1               Ei
8               Zwetschgen
8               Zuckerwürfel
                 Zwetschgenwasser
 50g          Butter
                 Paniermehl, Puderzucker
                 wenig Schlagrahm


Kartoffeln mit Schale weichkochen, leicht auskühlen lassen und schälen. Kartoffeln verrstampfen und mit Mehl, Ei, Butter und Salz zu einem etwas klebrigen Teig verkneten. Etwas ruhen lassen.
Teig in 8 Stücke schneiden. Zwetschgen halb einschneiden und Stein entfernen. Zuckerwürfel in Zwetschgenwasser tauchen und anstelle des Steins in die Zwetschgen einsetzen. Zwetschgen gleichmässig in Teig einwickeln, zu Kugeln formen.

Zu diesem Zeitpunkt sollte eine Pfanne mit heissem Wasser bereit stehen. Knödel im heissem Wasser ca. 10 Min. ziehen lassen (Wasser darf nicht kochen). Wenn die Knödel an die Oberfläche steigen, sind sie gar. Mit einer Kelle herausheben, sofort im Paniermehl wenden und gut andrücken.

Zum Schluss die Knödel in der Butter leicht anbraten. Herausnehmen, mit Puderzucker bestäuben und mit einem Klacks Schlagrahm garnieren.






            




Kommentare:

  1. Ich frag jetzt nicht, wo die Pilze her kamen. Diese im Backofen zu rösten wäre mir nie in den Sinn gekommen. Wie ist denn die Konsistenz?
    Und Pilzbouillon in der Polenta - hmmmm - müsste ich auch mal ausprobieren. Mit Pilzpulver und Salz halt.

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    1. Ja frage nicht, Bea - nur so viel sie kamen nicht aus dem Oberland. Aber sie waren überraschend gut geröstet hätte ich nicht gedacht . Wir haben auch noch welche normal gebraten, der Unterschied war wirklich nicht gross. Und die Bouillon schmeckte hervorragend mit der Pilzbouillon - ist ein Versucht wert. Gruss Jürg

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  2. Eindrücklicher Bericht! Ich als kulinarische Banause kann da nur staunen und (fast) schweigen ;-)
    Gruess vom Werner

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    1. Besten Dank, Werner. Wir sind jedoch nur "kleine" Hobbychöche. Jürg

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  3. Hallo Jürg
    Mmmhhh.... so fein! Hätte ich das gewusst, wäre ich zu Euch zum Essen gekommen. Danke für die tollen Rezepte.
    Ich wünsche Dir einen glücklichen und sonnigen Tag und grüsse Dich herzlichst
    Yvonne

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    1. Besten Dank für die Blumen. Morgen gibts einen beitrag für eine Veranstaltung wo du gerne hinkommen kannst. Auch dir noch einen schönen Tag . PS: Du bist früh auf! Gruss Jürg

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  4. Klingt lecker. Gruss Dani

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