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Donnerstag, 13. Februar 2014

Breaking Bad / Fernsehserie

O.K., hiermit oute ich mich als Serienjunkie. Damit sich jedoch das Fernsehen lohnt, muss es sich um eine wirklich gute Serie handeln. TV-Serien generell erleben in letzter Zeit einen regelrechten Boom - dabei wird kein Genre ausgelassen, sei es eine Endzeitserie, die nach der Apokalypse spielt (The Walking Dead), eine Papstserie (Borgia) oder eine Serie, die im Rockermilieu spielt (Sons of Anarchy). Die meisten Serien sind in den Sparten Krimi, Thriller oder Drama angesiedelt. Die aktuellste Krimi-Serie ist im ORF zu sehen, The Blacklist handelt von einem Schwerverbrecher, welcher mit dem FBI zusammenarbeitet. Vor nicht langer Zeit wurde die 1. Staffel von The Following mit Kevin Bacon im Fernsehen ausgestrahlt, sie handelt von der Jagd nach einem   Serienkiller und deren Sekte und ist vor Spannung fast nicht zu überbieten. Auch Homeland, wo kürzlich die Staffel 2  lief, ist absolut sehenswert - siehe den Trailer. Obwohl ich nicht unbedingt ein Fan von Amerika bin, stammen all die genannten Serien aus diesem Land. Es gibt aber auch sehr gute Serien, welche aus Europa, namentlich Skandinavien stammen. Hierzu mehr in einem andern Beitrag.

Thriller, Action, Familiendrama - alles ist drin in der amerikanischen TV-Serie Breaking Bad, welche aus total 62 Episoden ( 5 Staffeln) besteht und von 2008-2013 ausgestrahlt wurde. Für viele gilt diese Fernsehserie als die Beste aller Zeiten, ihr Hauptdarsteller Bryan Cranston erhielt während der Serienausstrahlung 3x den Emmy als bester Schauspieler. Breaking Bad heisst sinngemäss übersetzt "vom rechten Weg abkommen" und darum geht es in dieser Serie, in der ein biederer Chemielehrer namens Walter White, welcher bei einer Routineuntersuchung unverhofft die Diagnose Lungenkrebs im Endstadium erhält, zum rücksichtslosen Drogenkoch und Drogenboss mutiert. Er ist unvermittelt konfrontiert mit der Frage, wie seine hochschwangere Frau und sein behinderter Sohn ohne ihn das Leben meistern können. Sein Plan ist, in kurzer Zeit so viel Geld wie möglich seiner Familie zu hinterlassen, so dass diese eine sorgenfreie Zukunft vor sich haben wird. Er nutzt sein fundiertes Wissen über Chemie und das Know-How seines ehemaligen Schülers Jesse, welcher inzwischen in die Drogenszene geraten ist - zusammen stellen die beiden unterschiedlichen Charaktere Drogen her und verkaufen diese in grossem Stil. Konflikte sind vorprogrammiert - wie Walter seinen neuen "Nebenjob" vor der Familie und vor seinem Schwager, welcher als Ermittler bei der Anti-Drogenbehörde arbeitet, geheim halten muss, ist einfach überaus gut gespielt - die ganze TV-Serie macht wirklich süchtig.




Kommentare:

  1. Meine drei Lieblingsserien in dieser Reihenfolge. The Wire. Die Sopranos. Breaking Bad. The Following schaue ich auch, bloss ist es unsäglich brutal; permanent werden Leute auf drastische Art geschlachtet. The Blacklist krankt ein wenig darunter, dass die Hauptfigur einer der allerschlimmsten Verbrecher der Welt sein soll, und gleichzeitig mutet ihm das Drehbuch seelische Weichheit und eine Neigung zum Guten zu. Geht nicht auf. Aber schauen tu ichs trotzdem, lächel*.

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  2. So wie's scheint, hast du denselben Geschmack betreffend Krimis/Thriller und Spannungsgeschichten. Gruss Jürg

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